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Was, wenn es mich trifft? Drei Schritte, wenn Sie Opfer linker Gewalt werden

Ob AfD-Politiker, patriotischer Aktivist oder Mitglied einer konservativen Initiative: Linker Straßenterror kann jeden von uns treffen. Wenn Sie Opfer linker Gewalt werden, zögern Sie nicht, sondern tätigen Sie umgehend folgende Schritte. Die ersten beiden Schritte sollten dabei so schnell wie möglich (u.U. gleichzeitig) erfolgen, während der dritte eine ruhige Umgebung und einen kühlen Kopf erfordert.

Sicherheit, Anzeige, Dokumentation

Als erstes müssen Sie sich persönlich soweit in Sicherheit bringen, dass Sie den Kopf frei bekommen und ruhig handeln können. Werden Sie beispielsweise in der Öffentlichkeit beleidigt oder attackiert, suchen Sie umgehend einen möglichst sicheren Ort auf und gehen Sie physischen Konfrontationen nach Möglichkeit aus dem Weg – bedenken Sie, dass Medien und die sogenannte Zivilgesellschaft gegen uns gerichtet sind und unter Umständen auch Druck auf die Justiz machen. So kann aus einer erfolgreichen Selbstverteidigung gegen Antifa-Schläger schnell ein »rechter Übergriff« auf friedliebende »linke Demonstranten« werden. Die Vermeidung körperlicher Gewalt hat in diesem Sinne nichts mit Feigheit oder selbstmörderischem Pazifismus zu tun, sondern ist ein kalkuliertes und präventives Mittel gegen Repressionen. Vor Angreifern weglaufen mag sich im Moment falsch und ehrlos anfühlen, ist aber leichter zu ertragen als eine Geld- oder Bewährungsstrafe wegen Körperverletzung im Vorstrafenregister.

Als zweiten Schritt, der durchaus gleichzeitig zum ersten Schritt geschehen kann, ist die Polizei zu alarmieren. Die Staatsmacht hat das Gewaltmonopol inne und ist rechtlich verpflichtet, Angriffe auf Ihr Eigentum und/oder Ihre körperliche Unversehrtheit zu verfolgen. Eine Anzeige gegen Unbekannt, etwa weil die Täter entkommen sind oder nachts gehandelt haben, mag zwar im Moment unbefriedigend und sinnlos wirken. Sie hat jedoch den eindeutigen Vorteil, dass sie den Vorfall dokumentiert und juristisch nachvollziehbar macht. Nicht selten gehen einer erfolgreichen Fahndung eine ganze Reihe Anzeigen gegen Unbekannt voraus, bis der oder die Täter sich einen Fehler erlauben und in das Netz der Ermittler laufen. Bei allem berechtigten Misstrauen angesichts der gegenwärtigen Innenpolitik und ihres Missbrauches der Exekutivmacht führt um eine Anzeige kein Weg herum. Bedenken Sie jedoch, dass die Polizei eine gewisse Zeit braucht, bis sie am Tatort eintrifft. Wägen Sie stets ab, ob Sie sich zuerst in physische Sicherheit bringen müssen, oder ob die Lage (noch) ruhig genug ist, dass die Kräfte im besten Falle noch vor einer Eskalation eintreffen können.

Der dritte Schritt: Dokumentieren und melden Sie die Taten. Die meisten Angriffe richten sich in erster Linie nicht direkt gegen Leib und Leben der politisch Andersdenkenden, sondern sollen vor allem eine Atmosphäre der Einschüchterung erzeugen – Linke spekulieren darauf, dass der Betroffene aus Angst vor weiteren Angriffen seine politischen Aktivitäten einstellt und sich zurückzieht. Eine große Rolle spielt dabei das Gefühl der Einsamkeit: Ich bin ganz alleine, und meine Gegner sind viele und dazu noch anonym. Aber auch dieser Eindruck trügt und ist von den Linksradikalen beabsichtigt. Diejenigen, die sich nicht einschüchtern lassen und die Vorfälle veröffentlichen, treffen häufig auf eine große Bereitschaft zur Solidarität. Dokumentieren Sie nach Möglichkeit alle sachlichen und körperlichen Spuren (Fotos zerstörter Scheiben, ärztliche Dokumentation von blauen Flecken etc.) und sammeln Sie sie gemeinsam mit Ihren polizeilichen Dokumenten an einem physischen Ort und in einer digitalen Kopie.

Wo melden:

  • Fertigen Sie zu Anfang ein ausführliches Gedächtnisprotokoll an, wenn möglich unter Hinzuziehung von Zeugen. Dokumentieren Sie alle Unterlagen, Anzeigen, Korrespondenzen, Fotos, Arztberichte, Versicherungsberichte usw., die mit dem Vorfall zu tun haben. Je besser ein Fall dokumentiert ist, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass er Gegenstand medialer Berichterstattung und polizeilicher Ermittlungen wird.
  • Linke Gewalttaten können Sie unter anderem beim Dokumentationsportal linke-gewalt.info melden. Dies sollte Ihre erste Anlaufstelle sein, denn sie dient einer übersichtlichen Aufbereitung und Erfassung aller linker Gewalttaten.
  • Auch wenn es aussichtslos erscheint: Schreiben Sie Ihre örtlichen Lokalzeitungen an und berichten Sie die Geschehnisse inklusive der erfolgten Anzeige (bedenken Sie, ob Sie Ihre Wohnadresse mitteilen wollen) und der anderen Dokumentationen. Wenn Sie Hilfe bei der Ausformulierung brauchen, schreiben Sie eine E-Mail an melden@konfliktmag.de; unser Team hilft Ihnen gerne weiter.
  • Weitere Medien, denen Sie den Vorgang ab einer gewissen Relevanz schildern können, sind unter anderem die Junge Freiheit, der Deutschlandkurier, die Tagesstimme sowie, sollten Sie sich in Österreich befinden, Info-Direkt. Bitte bedenken Sie, dass jede eingehende Nachricht Zeit und Ressourcen beansprucht; ein »FCK AFD«-Aufkleber an einer Laterne vor Ihrer Haustür ist wahrscheinlich die Mühe nicht wert, ein tätlicher Angriff auf eine Wahlkampfveranstaltung oder auf Sie persönlich ist es aber in jedem Falle.
  • Informieren Sie außerdem Ihre örtliche AfD-Fraktion (soweit vorhanden) sowie, sollten Sie in einem CDU- oder CSU-regierten Ort leben, Ihren Bürgermeister und andere Lokalpolitiker. Auch hier ist die Wahrscheinlichkeit einer unmittelbaren Reaktion gering, doch insbesondere in Gegenden mit starker Präsenz dieser »konservativen« Parteien könnte umfangreicher persönlicher und medialer Druck nach dem Motto steter Tropfen höhlt den Stein zumindest eine gewisse politische Aufmerksamkeit erregen, die wiederum in stärkerem polizeilichen Ermittlungsdruck gegen die linken Gewalttäter münden kann – wenn auch nur aus Sorge der Unionsparteien vor einem Erstarken der AfD.
  • Tauschen Sie sich mit Anderen aus, indem Sie bspw. auf Facebook aktiv in großen AfD-Unterstützergruppen Ihren Fall berichten. Sie könnten überrascht sein, festzustellen, dass in Ihrem Stadtteil, Ihrem Dorf oder sogar in Ihrer Straße andere AfD-Sympathisanten leben, die ähnliche Erfahrungen und Ängste wie Sie haben. Der Übergriff hat Sie ohne jegliche Schuld in eine schlechte persönliche Lage gerissen, aber Sie so können Sie das beste daraus machen und unter Umständen ein Unterstützernetzwerk aus Menschen aufbauen, die Sie schon viele Male beim Bäcker oder im Supermarkt getroffen haben, ohne sie bis dahin persönlich zu kennen. Nichts ist stärker als ein Netzwerk, das sich gegenseitig hilft und unterstützt.

Das Wichtigste

Bedenken Sie bei alledem stets, wer Ihre Gegner sind und was sie Ihnen angetan haben: Es handelt sich in den allermeisten Fällen um ausgesprochen feige Individuen und Gruppen, die nur vom gemeinsamen Ressentiment, ideologischer Verblendung und Mitläufertum zusammengehalten werden. Einzeln sind Linksradikale häufig komplett machtlos und darüber hinaus nicht selten selbstverschuldet körperlich und seelisch krank. Aus diesem Grund sammeln sie sich in Gruppen zusammen, um Menschen zu terrorisieren, die sich für ihr Land, ihre Familien, das Leben und das Gute einsetzen.

Das bedeutet nicht, dass wir die Linken unterschätzen sollten, denn sie sind keineswegs harmlos – im Gegenteil schrecken sie bisweilen auch vor massiver körperlicher Gewalt nicht zurück. Doch befinden sich diese Fälle noch immer in der absoluten Minderheit, und die meisten Linken kriegen nicht einmal genug Mut zusammen, um die Autos ihrer Opfer bei Tageslicht zu zerkratzen bzw. ihre Flugblätter am hellen Tag in die Briefkästen zu stecken. Das heißt in der Schlussfolgerung:

Haben Sie niemals Angst vor Linksradikalen, aber seien Sie jederzeit vorsichtig und gut vorbereitet. Sollten Sie sich einem sichtlich gewaltbereiten Linken, einer vermummten Person oder einer Gruppe gegenüber finden, gehen Sie nach Möglichkeit jeder körperlichen Konfrontation aus dem Weg (auch wenn Sie wissen, dass Sie Ihrem Gegenüber körperlich überlegen sind), ziehen sich an einen sicheren Ort zurück, alarmieren Sie die Polizei und dokumentieren Sie sorgfältig alle Zeugnisse des Vorfalls, um ihn danach öffentlich zu machen.

Linke Gewalt ist ein Problem. Aber es ist ein Problem, dass wir gemeinsam in den Griff kriegen und dessen Täter wir langfristig ihrer juristisch angemessenen Strafe zuführen werden. Bis dahin muss einiges geschehen, doch die Wahrheit und das Recht sind auf der Seite der gewaltfreien rechten Bewegung. Wir arbeiten unermüdlich an diesem Projekt, und wenn diese Arbeit Ihnen etwas wert ist, unterstützen Sie uns gerne:

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