»Von unseren Leuten wurde niemand im Stich gelassen« – Angriff auf Patrioten nach dem Impfstreik

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Eric Engelhardt, 20 Jahre, ist Mitglied der JA Thüringen und Beisitzer im Bundesvorstand der JA Deutschland. Nach dem Impfstreik am 11. Dezember wurden er und einige andere Teilnehmer der Demonstration Opfer eines Angriffs der Antifa.


Wer sich über die Impfstreik-Aktionen der JA informieren will, kann im Impfstreik-Telegramkanal mehr erfahren!


konflikt: Seit wann bist du politisch aktiv?

Eric: Ich bin seit etwas mehr als 2 Jahren politisch aktiv. Damals JA, dann in die AfD.

konflikt: Was hat dich dazu motiviert für die AfD aktiv zu werden?

Eric: Man ist zu dem Entschluss gekommen, dass in der deutschen Politik etwas grundliegend schiefläuft. Es gab eine Veranstaltung der AfD in meiner Heimatstadt mit Björn Höcke als Redner und da habe ich gemerkt, das passt zu mir, da fühle ich mich politisch aufgehoben. Daraufhin bin ich in die Junge Alternative und später in die AfD eingetreten. […] Die Demonstrationen, Veranstaltungen und Wahlkampfveranstaltungen waren das Ausschlaggebende.

konflikt: Hast du früher schon einmal Anfeindungen oder tätliche Angriffe erlebt?

Eric: Anfeindungen finden öfter statt, ich wurde öfter schon als »Faschist« oder »Nazi« betitelt. Angriffe gab es in dem Sinne auf mich nicht. Während des diesjährigen Wahlkampfes gab es in Sachsen-Anhalt eine Veranstaltung der AfD, nach welcher ich in die »falsche Straße« gelaufen bin. Da stand ich dann mit einigen JAlern bei der Antifa, da ist jedoch nichts weiter passiert.

konflikt: Gib bitte einen kurzen Überblick über die Demonstration vom 11. Dezember, gab es gewaltbereite Gegendemonstranten oder Anzeichen für einen späteren Gewaltausbruch?

Eric: Es war eine sehr starke Veranstaltung, innerhalb einer Woche wurde alles geplant und organisiert. Zum späteren Verlauf waren es ungefähr 1000 Demonstranten, etliche schlossen sich auch spontan dem Demonstrationszug an. Es gab die üblichen Aktionen der Antifaschistischen Aktion mit Bannern und Pöbeleien, aber es gab keine größeren Vorkommnisse.

Die Veranstaltung lief im Großen und Ganzen ruhig ab. Auffällig war, dass als die Veranstaltung von uns aufgelöst wurde, die Gegendemonstranten wie auf Kommando losgerannt sind und in unseren Augen »verschwunden« waren.

konflikt: Wie lief der Heimweg?

Eric: Man hat sich natürlich Gedanken gemacht, wir haben ja vermutet, dass die Antifa sich irgendwo auf die Lauer legt. Am Tiergarten sind wir durch ein kleines Waldstück, das überhaupt nicht beleuchtet war. Dabei waren zehn Mitglieder der JA und ein AfD-Parteimitglied, wir sind Richtung Bus gelaufen.

In der Mitte des Waldstückes wurden wir angesprochen von einer kleineren Gruppe, ob wir »Nazis oder Linke« seien. Einer der Parteikollegen hatte seine AfD Jacke an und auch eine gleichartige Fahne wurde zusammengerollt mitgeführt.

konflikt: Und daraus entwickelte sich der Angriff?

Eric: Die Linken haben zunächst versucht uns die Fahne zu abnehmen. Als wir diese nicht hergaben, tauchten aus mehreren Richtungen immer mehr Personen auf. Man hat gemerkt: Das war organisiert, die haben uns aufgelauert! Aus anfänglichen Schubsereien entwickelte sich eine Schlägerei, ab einem gewissen Zeitpunkt hat jemand auch ein Messer gezogen. Kurz darauf hat sich die Antifa wieder sehr geordnet zurückgezogen.

konflikt: Hätte es eine Möglichkeit gegeben sich diese Situation gewaltlos zu umgehen?

Eric: Auf keinen Fall, bereits im Vorfeld wurde auf Sozialen Medien propagiert, man müsse die An- und Abreise der Demonstranten behindern. Profile, die diese Meldungen teilten, ließen sich ohne Schwierigkeiten der politischen Linken zuordnen, der Drang zur Eskalation war gegeben.

konflikt: Gab es Verletzungen?

Eric: Ein Parteikollege hat eine Platzwunde am Kopf davongetragen, ein blaues Auge und ein paar Schürfwunden, ansonsten ist zum Glück nichts Schlimmeres passiert.

konflikt: Warum denkst du haben sich die Angreifer zurückgezogen?

Eric: Sie haben gemerkt, dass wir nicht klein beigeben. Wir standen zusammen, niemand ist abgehauen, von unseren Leuten wurde niemand im Stich gelassen. Die Antifa hat gemerkt, dass sie etwas anderes bekamen als sie erwartet haben.

konflikt: Gab es Bekennerschreiben?

Eric: Nein, ein Bekennerschreiben ist mir bis jetzt nicht bekannt.

konflikt: Wie geht ihr in der JA und im BuVo der JA mit dem Angriff um?

Eric: Direkt nach dem Angriff alle Mitgliedergruppen informiert, das Gebiet zu meiden, um weitere Angriffe zu verhindern. Der BuVo hat beschlossen, dass eine engere sicherheitstechnische Planung durchzuführen und größere Gruppen für An- und Abreise zu bilden.

konflikt: Sollte die AfD eigene Sicherheitsstrukturen aufbauen, um Mitglieder, bzw. Demonstranten in Zukunft besser zu schützen?

Eric: Normalerweise erfüllt die Polizei ihren Schutzauftrag gut, das ist jedoch auch von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich. In Berlin war das leider nicht der Fall, die Polizei war nach der Veranstaltung praktisch verschwunden. Auch die Antwort auf unseren Notruf nach dem Angriff waren lediglich zwei Streifenpolizisten, obwohl die Hundertschaft in der Stadt war.

Das zeigt, dass man sich nicht immer auf den Staat verlassen kann, sondern auch gut in der Parteijugend organisiert ist. Was die Sicherheitsstrukturen in der AfD angeht, halte ich es für eine sinnvolle Sache, darüber nachzudenken eine eigene Sicherheitsfirma zu gründen. Das wäre eine Möglichkeit auch Leute aus den eigenen Reihen diszipliniert zu schulen, um für Sicherheit auf Veranstaltung zu sorgen.

konflikt: Wie fällt dein persönliches Fazit aus, was nimmst du nach diesem Ereignis mit?

Eric: Es hat sich bei mir etwas geändert, ich bin entschlossener denn je mich politisch zu engagieren. Der Abend hat mir gezeigt wie wichtig Gemeinschaft ist und in der JA gibt es diese Gemeinschaft. Man steht dort in einer Phalanx, in der man weiß, dass man sich auf jeden verlassen kann.

Gerade für die politische Rechte sollte die Gemeinschaft eine Sonderrolle einnehmen. Wer jung ist und patriotisch eingestellt, sollte in die JA eintreten, hier gibt es weder Vereinzelung noch Denkverbote. Es gibt in jedem Landesverband regelmäßige Stammtische, über Kontaktformular oder Soziale Medien können alle Interessierten vor Ort aktiv werden.

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1 Kommentar

  1. Ich sage ja schon seit langem:wir müssen auch Sicherheit für Anhänger und Mitglieder anbieten können.
    Die sozialistischen Einheitsparteien brauchen dies nicht da sie auf das staatl.Gewaltmonopol zurückgreifen können.

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