Buchbesprechung

Joscha Wullweber – Zentralbankkapitalismus

Joscha Wullweber ist Professor für Politische Ökonomie, Transformation und Nachhaltigkeit. 2021 erschien sein Buch »Zentralbankkapitalismus – Transformationen des globalen Finanzsystems in Krisenzeiten«. Erik Ahrens hat sein Buch für konflikt gelesen.

Corona und Profit: Gewinner und Verlierer der Krise – IfS-Studie von Benedikt Kaiser

Im Herbst letztens Jahres legte das Institut für Staatspolitik Benedikt Kaisers »Corona und Profit«-Studie vor, um erste Schlussfolgerungen aus der zu diesem Zeitpunkt 1,5 Jahre dauernden Krise zu ziehen.

Frédéric Beigbeder – Der Mann, der vor Lachen weinte

Im deutschen Feuilleton glaubt man im neuen Roman des französischen Schriftstellers Frédéric Beigbeder einen abgehalfterten Bruder Wagenknechts zu sehen. Dieses Versprechen hält der Roman zwar nicht, bietet dafür aber einen interessanten Einblick in die geistige Verfassung der zeitgenössischen Linken.

Klaus Kunze – Die solidarische Nation

Mit seinem Buch Die solidarische Nation. Wie Soziales und Nationales ineinandergreifen hat Klaus Kunze einen ausführlichen Beitrag hinsichtlich der Notwendigkeit einer Synthese von Heimatverbundenheit und sozialer Wärme geliefert. Für jene, die bereits Benedikt Kaisers Buch Solidarischer Patriotismus kennen, dürfte es daher besonders interessant sein.

Şeyda Kurt – Radikale Zärtlichkeit

»Radikale Zärtlichkeit« ist ein im April beim amerikanischen Harper Collins Verlag erschienenes Buch der in Köln lebenden Journalistin Şeyda Kurt. Um ihr »Unbehagen« an der Liebe soll es gehen und um ein Neudenken dieser...

Martin Lichtmesz – Ethnopluralismus: Kritik und Verteidigung

Der Begriff des Ethnopluralismus ist seit dem Erstarken der Neuen Rechten vermehrt unter Beschuss gekommen – diverse „Extremismusforscher“ witten hinter dem Konzept einen „versteckten Rassismus“ oder gar „Rassismus ohne Rassen“. 2020 hat Martin Lichtmesz sich des Begriffes angenommen, um die Verwirrung, die um ihn herrscht, zu entknoten. Wir möchten wissen, ob ihm das gelungen ist.

Gerd Habermann – Freiheit in Deutschland

Ebenso facettenreich und vielseitig wie die Geschichte unseres Landes sind die Geschichten seiner politischen Strömungen. Häufig wird vergessen, dass auch der Liberalismus eine spezifisch deutsche Tradition kennt, die lange vor der Amerikanisierung der Nachkriegszeit begann und tief ins 19. Jahrhundert hineinreicht

Lothar Fritze – Kulturkampf

In seinem jüngst bei Jungeuropa erschienenen Buch Kulturkampf stellt der Philosoph Prof. Dr. Lothar Fritze die Frage: Moralischer Universalismus statt Selbstbehauptung? Auf 244 Seiten arbeitet der gebürtige Chemnitzer die vier moralischen Linien aus.

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