Reichardt (AfD) seziert den politischen Feminismus

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Martin Reichardt kritisiert den politischen Feminismus. Bundestagsvize Aydan Özoguz (SPD) ergeht sich daraufhin in Belehrungen. konflikt dokumentiert.

Da war es wieder soweit: Eine Bundestagsvizepräsidentin, Aydan Özoguz von der SPD, Schwester der beiden Betreiber des islamistischen Portals „Muslim-Markt“, verliert die professionelle Distanz der Sitzungsleitung (die das Bundestagspräsidium allerdings schon seit dem kontinuierlichen Nicht-Wählen der AfD-Kandidaten für das Vizepräsidentenamt lange nicht mehr wirklich aufweisen kann). Man solle nicht die Opfer der Flutkatastrophe „instrumentalisieren“, um seine eigene Meinung darzulegen, so die sozialdemokratische Deutschtürkin. Was war geschehen?

Martin Reichardt, familienpolitischer Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, hatte in seiner Haushaltsrede den Feminismus seziert, der in der Familienpolitik der Bundesregierung zum Ausdruck kommt – ebenso wie in anderen Bereichen. Mittlerweile leben wir bekanntlich auch in einer Ära der „feministischen Außenpolitik“ einer Annalena Baerbock, deren Säbelrasseln gegenüber Russland friedensbewegte Ur-Grüne wie Petra Kelly vermutlich im Grabe rotieren lässt, das aber eben „menschenrechtsuniversalistisch“ motiviert und daher in den Augen der Eliten moralisch gut und edel ist.

Scharfzüngig, wie es bei Haushaltsdebatten eigentlich seitens aller Parteien üblich ist, hatte Reichardt den „Spiegelismus“ thematisiert: Kurz nach der Flutkatastrophe im Ahrtal wurde anhand von SMS-Belegen bekannt, dass sich die damalige rheinland-pfälzische Umwelt- und heutige Bundesfamilienministerin Anne Spiegel (Grüne) nach der Flut vor allem um ihr Image gesorgt hatte, obwohl das Umweltministerium vor der Katastrophe hätte warnen müssen. Reichardt kommentierte, dass hier offensichtlich Menschen dem „feministischen Egoismus“ zum Opfer gefallen seien. Feminismus bedeute eine Täter-Opfer-Umkehr, die jede Kritik in eine Ungerechtigkeit gegen die eigene Person umdeute – ein Phänomen, das auch im Falle der Baerbock-Plagiate im Bundestagswahlkampf aufkam, als von grüner Seite gejammert wurde, Baerbock werde dafür vor allem attackiert, weil sie eine Frau sei.

Reichardt warnte vor der „demografischen Katastrophe“, mit der ein massiver „Bestandsverlust der einheimischen Bevölkerung von 25 % von Generation zu Generation“ einhergehe. Ein Thema, das – selbst in rechten Kreisen – oft zu kurz kommt: Immerhin ist die These, dass die derzeitige Demografie das deutsche Volk noch mehr gefährdet als die weitaus stärker betrachtete und diskutierte Asylmigration, alles andere als aus der Luft gegriffen.

Doch Reichardt beließ es nicht bei der Demografie und der Familienpolitik, sondern weitete seine Kritik auch auf die sozioökonomische Dimension aus: Die Existenznot von ärmeren Familien – und damit schließlich auch der betroffenen Frauen – sei über die Energiepreise dramatisch verschärft worden; Familien generell seien eben für Feministen nur ein „Bühnenbild“, so der Landesvorsitzende der AfD Sachsen-Anhalt. Feministische Politikerinnen, deren Parteien seit Jahrzehnten das Militär verhöhnt hätten, wollten jetzt Atombomber einkaufen: „Was stören uns Armut und Atomkrieg – Hauptsache, das Image stimmt!“

Kritiker dieses Irrsinns würden dann schließlich über den sogenannten „Kampf gegen rechts“ und das millionenschwere Oppositionsbekämpfungsprogramm, das ausgerechnet „Demokratie leben!“ heißt, mundtot gemacht – in der Regel mit Totschlagbegriffen wie „Klimaleugner“, „Corona-Leugner“, „frauenfeindlich“, „transfeindlich“, „ausländerfeindlich“, inzwischen auch „Putin-Versteher“ und mit dem Dauerbrenner „rechtsextrem“, so Reichardt. Keine Überraschung, dass diese Offenlegung die ja in der Sitzungsleitung eigentlich „neutrale“ Vizepräsidentin auf den Plan rief, die umgehend zum Zeigefingerschwenk-Instrument des Altparteien-Blocks mutierte – und dabei geflissentlich ausblendete, wen das linksliberale Lager zuvor schon alles selbst für seine Ideologie instrumentalisiert hat. Und auch die Reaktion eines linken Teils des Plenums sprach Bände: Mehrere Abgeordnete drehten ihre Stühle demonstrativ in die andere Richtung – fast symbolhaft für die Diskursverweigerung der linksgrünen Scheindemokraten gegenüber jeder Grundsatzkritik von rechts.

Das ganze Video von der Rede – mitsamt den Reaktionen aus dem Plenum – könnt ihr hier sehen:

In der Bundestags-Mediathek ist am Schluss auch noch die Reaktion von Özoguz zu sehen (dafür allerdings nicht die Reaktionen aus dem Plenum zuvor):

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