POSTLIBERAL

Die liberale Epoche endet, die postliberale zieht auf. Das bedeutet: Es gibt keinen Punkt, auf den man die Entwicklung zurückdrehen sollte. Die Rechte muß neu ansetzen, muß ohne Tabus lesen, denken, verwerfen, mitnehmen. Hat schon einmal jemand aus rechter Sicht Adorno studiert und ausgeweidet, entschlackt und fruchtbar gemacht? Welchen Bestand könnte eine Kapitalismuskritik von rechts haben? Und vor allem: Was folgt auf die liberale Epoche? Ist postliberal ein beschreibender oder ein fordernder Ansatz? Ist er unausweichlich oder eine Möglichkeit?

Stimmen:

Peter Z., 45 Jahre alt, konflikt-Leser:

»Der Liberalismus schafft sich gerade selbst ab. Was sich links nennt hat sowohl die alten Werte als auch die Vordenker verraten, wenn nicht sogar vergessen. Die Konfliktlinien des 20. Jahrhunderts sind heutzutage kaum wiederzuerkennen. In dieser Lage stellt Postliberal einen provokanten Neuansatz vor, der sich auch der nunmehr verwaisten altlinken Großdenker annimmt, obwohl oder vielleicht sogar weil er gleichzeitig auf rechten Werten beharrt. Denn es ist durchaus konservativ, aus den gedanklichen Ruinen des Liberalismus und Trümmern des Sozialismus das Bewahrenswerte und vielleicht erst heute abgewandelt Nützliche aufzugreifen. Postliberal ist bahnbrechend – ein verblüffender Wegweiser in die Zukunft den Konservativen. Nehmen und lesen!«

Martin Grambauer, Aktionsgruppe Nord-Ost:

»Die Autoren nennen „Postliberal“ sehr richtig einen „Enwurf“. Es wird kein politisches Programm geboten, das sich umsetzen ließe, kein neues Menschenbild wird entworfen, ihre Konklusionen gehören für viele neurechte Leser zum Standardrepertoire. Es handelt sich bei diesem Kaplaken dennoch um den glaubhaften Ausdruck einer Bereitschaft, neue Wege zu gehen, auch unkonventionellen Denkweisen Raum zu geben, sich von lähmender Nostalgie zu befreien und Lagergrenzen zu überwinden. Wir hoffen, dass sich in Zukunft viele philosophisch und politisch interessierte Leser und Denker daran ein Beispiel nehmen.« (hier weiterlesen)

PI-News:

»Man kann den jungen Herren nur viel Schaffenskraft auf ihrem steinigen Weg wünschen – konservative Familienpolitik, gemeinwohlorientiertes Wirtschaften und freiheitliches Denken haben zwei neue, „postliberale“ Vertreter gefunden.« (hier weiterlesen)

Tagesstimme:

»Ob die liberale Epoche bereits ihr Ende gefunden hat oder nicht gerade jetzt in der westlichen Welt ihrem Höhepunkt zusteuert, ist gleichfalls diskutierbar. Grundlage für eine solche Debatte ist jedoch zunächst, dass überhaupt ein abweichender Standpunkt eingenommen wird. Mit einem solchen haben sich die Autoren mit dem vorliegenden Band vorgewagt, ob ein fruchtbarer Diskurs daraus entsteht, wird die Zukunft zeigen.« (hier weiterlesen)

Jan R. Behr, JA Sachsen:

»Die Autoren, welche auch das Konflikt-Magazin betreiben, schaffen es also in diesem Buch, einen Konsens in Form einer politischen Verortung der rechten Kräfte in Deutschland aufzuzeigen. Konflikt lösen sie bei mir aus, wenn sie auf den baldigen Umbruch der herrschenden Ordnung setzen und ihren Fokus etwas zu sehr auf die ökonomischen Aspekte des Globalismus setzen. Eine Betrachtung beispielsweise der geopolitischen Zusammenhänge, in welche Deutschland eingebettet ist, kann die Prognosefähigkeit erhöhen: Denn vielleicht wird ein postliberales Jahrhundert in Deutschland auch ein chinesisches? Oder der Liberalkapitalismus in Dollargestalt wehrt sich doch mit Erfolg? Oder es kommt ganz anders? Die Selbstvergewisserung, wie wir uns als Partei zu positionieren haben, um egal, welchen Weg die Welt einschlägt, reagieren zu können und für unser Volk das Beste zu erreichen, wenn wir regieren sollten, ist den Autoren dennoch gut gelungen.« (hier weiterlesen)

Björn Harms, Junge Freiheit:

»Postliberal“ ist somit ein erster Entwurf, der jungen Leuten ein zukunftsorientiertes Denken vermitteln soll. Konkrete realpolitische Programme nden sich darin nicht. Das dürfte auch gar nicht das Ziel gewesen sein. Oen bleibt die Frage: Warum soll das liberale Zeitalter überhaupt zu Ende sein? Und jeder Libertäre würde wohl ergänzen: Leben wir überhaupt in einem solchen liberalen Zeitalter?« (JF 37/21, S. 21)

Hier erhältlich: