Matthias Helferich therapiert Lauterbach – Die Diagnose

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Der junge Abgeordnete Matthias Helferich hat in seiner neusten Rede ordentlich gegen Karl Lauterbach ausgeteilt.

Der fraktionslose Bundestagsabgeordnete Matthias Helferich (AfD NRW) richtete sich am Donnerstag (17.03.) anlässlich der Plenardebatte über die Impfpflicht direkt an Karl Lauterbach. Dabei orientierte er sich in seiner Argumentation an der jüngst durch Lauterbach in die Politik eingeführte Methode, politische Differenzen mit Rückgriff auf psychische Krankheitsbilder zu erläutern:

»Jüngst attestierte der Bundesgesundheitsminister Dr. Karl Lauterbach dem russischen Staatspräsidenten per Ferndiagnose eine narzisstische Persönlichkeitsstörung. Da ich mir eine ähnliche psychoanalytische Fachkompetenz wie der Bundesgesundheitsminister zutraue, erlaube ich mir nun einmal eine Ferndiagnose.«

Im Folgenden beschrieb Helferich das sogenannte Münchhausen-Stellvertretersyndrom (Münchhausen-by-proxy-Syndrom). Dieses beschreibt eine übersteigerte und irrige Annahme einer Person (meist handelt es sich um Mütter), dass eine andere Person, die sich in ihrer Obhut befindet, krank ist. In Folge kann es dazu kommen, dass falsche ärztliche Diagnosen gestellt medizinische Behandlungen durchgeführt werden, die gar nicht notwendig sind. In den schlimmsten Fällen kommt es sogar vor, dass Kinder aktiv misshandelt werden, um Symptome zu erzeugen und sich dann (als Mutter bzw. andere Erziehungsperson) in die aufopfernde Helfer- und Pflegerrolle hineinsteigern zu können.

Helferich fasste dieses Syndrom passend zusammen: »Der Täter macht das Opfer krank, um dadurch Anerkennung und Aufmerksamkeit zu erlangen. Auch wenn keine Gefährdung für das Opfer durch eine Krankheit besteht, treibt es der Täter in zahlreiche medizinische Behandlungen.« An Karl Lauterbach gewendet stellte er die Frage: »Kennen Sie das Krankheitsbild und den Erkrankten?«

Der Diagnostizierte samt Beistand. Quelle: https://youtu.be/lLlIhXq1zsk

Der Diagnostizierte reagierte zunächst mit einem regungslosen Blick, dann mit einem Starren auf den vor ihn befindlichen Tisch und schließlich mit einem plötzlichen Herabsenken des Kopfes, wobei er die Hand in Richtung seines Gesichtes bewegte, als wollte er es abstützen [Video ab 00:59]. Was eine solche Reaktion für den diagnostischen Befund bedeutet, wird konflikt in Kürze im medizinischen Interview mit Matthias Helferich nachfragen.

Aufbauend auf seiner psychologischen Analyse richtete Helferich noch einige entlarvende Worte an das gesamte politische Establishment: »Omikron macht das Virus schwach, Omikron macht aber auch Sie schwach. Und nach zwei Jahren der Angstpolitik haben Sie Angst – Angst vor dem Bedeutungsverlust!«

Als ersten therapeutischen Schritt empfahl Helferich eine Stimmabgabe gegen die Impfpflicht und die Beendigung der Angstpolitik, um die zerrüttete Gesellschaft wieder zusammenzubringen. Nur so könne die »Herrschaft des Münchhausen-Stellvertretersyndroms in der deutschen Gesundheitspolitik« gebrochen werden.


Die ganze Rede lässt sich auf YouTube anschauen. Sie kam überaus gut an und erreichte mit knapp 23.000 Aufrufen nach eineinhalb Tagen (bei weniger als 400 Kanal-Abonnenten) eine erstaunliche Reichweite. Der fraktionslose Abgeordnete zeigte erneut, wie patriotische Oppositionsarbeit im Parlament aussehen kann.

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