Forschung bestätigt Linksruck in den Medien

-

Die veröffentlichte Meinung widerspricht immer mehr der wirklichen öffentlichen Meinung. Doch Kritikern der Medien wird immer wieder vorgeworfen, sie würden »Verschwörungstheorien« anhängen. Dabei spricht niemand von einer Verschwörung – hingegen lässt sich ein struktureller Linksruck der Massenmedien beobachten. Ein Team internationaler Medienforscher hat nun empirische Zahlen geliefert, die diese Beobachtung eindeutig validieren.

Linksruck

Viele Bürger machen immer wieder die Erfahrung, dass »die Experten« und »die Wissenschaft« dem gesunden Menschenverstand widersprechen. So kommen in den Formaten des Öffentlich-Rechtlichen Rundfunks regelmäßig sogenannte Experten zu Wort, die eindeutige Unwahrheiten verbreiten und dies als wissenschaftlichen Konsens ausgeben. Zum Beispiel behaupten »Rechtsextremismusexperten« immer wieder, in der Bundesrepublik Deutschland finde ein sog. »Rechtsruck« statt, während linksradikale Bewegungen wie Black Lives Matter und die Gender-Ideologie in denselben Medien abgefeiert werden und zugleich völlig legitime Kritik an politischen Experimenten wie der Massenmigration in eine rechtsextreme Ecke gestellt wird.

Aber neben dieser Pseudo-Wissenschaft, die sich den Interessen der transnationalen Eliten verschrieben hat, gibt es noch immer wirkliche Forscher, die der Suche nach der Wahrheit verpflichtet sind und sich von keinen politischen Ideologien das erwünschte Ergebnis vorschreiben lassen. So zum Beispiel der international renommierte Datenanalyst Emil O. W. Kirkegaard vom Ulster Institute for Social Research und seine Kollegen Dr. Jonatan Pallesen und Dr. Noah Carl, die im englischsprachigen Journal of Psychological Research im Juli dieses Jahres eine Studie mit dem Titel The Left-liberal Skew of Western Media (»Der linksliberale Einschlag Westlicher Medien«) veröffentlichten.

Die Studie

Die Methode der Studie: Die Forscher sammelten Daten, um die politischen Ansichten von Journalisten aus Ländern wie Deutschland, Dänemark und dem Vereinigten Königreich einzuordnen – einschließlich ihrer bevorzugten politischen Parteien. Auf dieser Grundlage analysierten sie massenhaft die Erzeugnisse der Berichterstattung und ordneten ein, mit welchen Themen die Journalisten sympathisieren und über welche sie vorwiegend negativ berichten. Aus diesen Daten konnten die Forscher herausarbeiten, in welche politische Richtung die mediale Berichterstattung der verschiedenen Länder tendiert und welche Richtung sie tendenziell ablehnen.

Kirkegaard, Emil O. W. et al. The Left-liberal Skew of Western Media. In: Journal of Psychological Research | July 2021

Die Auswertung der erhobenen Daten ist eindeutig. Die Forscher fassen zusammen: »Our results showed that journalists lean left overall, and that they are particularly unsupportive of national conservativsm, while being particularly supportive of feminism, immigration and the EU.« (»Unsere Ergebnisse zeigten, dass Journalisten insgesamt nach links tendieren und dass sie besonders gegen den Nationalkonservatismus eingestellt sind, während sie zugleich dem Feminismus, der Einwanderung und der EU besonders positiv gegenüber stehen.«) Dass die Massenmedien einen starken Linksdrall haben, trifft also nicht nur auf Deutschland zu, wo in Umfragen 92% der ARD-Volontäre angeben, mit linken Parteien zu sympathisieren, sondern auf die gesamte westliche Welt.

Ursachen

Um die Ursachen dieser Entwicklung zu verstehen, müssen wir in die europäische Nachkriegsgeschichte schauen: Nach dem Zweiten Weltkrieg konnte sich in Westeuropa keine politische Ideologie rechts der bürgerlichen Mitte etablieren, während linke Ideologen insbesondere im Zug der 68er-Revolution Aufschwung hatten. Die Niederlage des Nationalsozialismus hatte vermeintlich allen rechten Weltanschauungen die Rechtfertigung geraubt, während der real existierende Ostblocksozialismus für westliche Intellektuelle geradezu als Anlass diente, marxistische und andere linke Theoriemodelle weiterzuentwickeln und wahlweise gegen die »Fehlentwicklungen im Osten« oder auch ganz im Sinne der sowjetischen Machthaber (so etwa im Falle der »K-Gruppen«) weiterzuentwickeln.

Spätestens mit dem erfolgreichen »Marsch durch die Institutionen« und dem Aufstieg der Grünen hatten die linken Kulturrevolutionäre wichtige Teilziele erreicht; seitdem gilt es in westlichen Nationen unter Intellektuellen und Akademikern geradezu als selbstverständlich, links zu sein – »rechts« ist in ihren Augen höchsten der Mob, und »liberal« ist für sie ein ganz austauschbares Label, das sich eine links-progressive Zeitung wie die taz gerne auf die Fahnen schreibt, während orthodoxe Marxisten wie die analyse & kritik, aber auch scheinbar mittige Organisationen wie die Grüne Jugend bis heute gerne gegen »weiße Bürgerliche« polemisieren. Und wie die Statistiken zeigen sind es genau diese Milieus, deren Kinder Journalisten und Medienwissenschaftler werden – während Konservative häufig den »stabilen« Weg gehen und mit Jura, Medizin oder Ingenieurswesen ein gutes Auskommen finden, aber keinerlei Einfluss auf die Entwicklung der öffentlichen Meinung nehmen.

Wie Ausgleich schaffen?

Manche denken, man könnte dieser Entwicklung entgegenwirken, indem man dem Öffentlich-Rechtlichen Medien und den Zeitungen bei jeder Gelegenheit vorhält, dass sie zu weit nach links gerutscht seien und wieder umkehren müssten. Das Problem bei dieser Vorgehensweise: Die Akteure in den Medienhäusern, die Journalisten und Intendanten mit linker Prägung, werden ganz sicher nicht ihre Posten räumen, nur weil ein Teil des Publikums sich beschwert. Im Gegenteil – sie werden die Zwangsabgaben weiter erhöhen und nur oberflächlich etwas »Neutralität« vorspielen, um den gesetzlichen Maßgaben gerade so zu entsprechen. Fundamental ändern wird sich auf diesem Wege jedoch nichts.

Die einzige wirksame Art, etwas gegen den Linksruck der Medien zu unternehmen, ist etwas, das viele Menschen nicht für möglich halten: Es braucht ein Erstarken konservativer und rechter Medien mit echtem journalistischen Anspruch und professionellem Hintergrund. Das große Problem ist hierbei, dass auch diese Marktlücke bereits von den üblichen Verdächtigen aus dem Establishment entdeckt wurde, und so wimmelt es nur von scheinbar oppositionellen Meinungsblättern, die im Endeffekt keine wirkliche Veränderung bewirken, sondern es ihren Lesern immer nur vortäuschen. Ganz im Sinne: Lest unsere etwas »bessere« Version des Mainstream-Journalismus und gebt Euch damit zufrieden.

Handeln gegen den Linksruck

Unabhängige Meiden wie das konflikt Magazin treten hingegen mit dem Anspruch an, wirklich etwas zu verändern und dem Linksruck im deutschen Journalismus entgegenzutreten: Im Gegensatz zu vielen vermeintlich oppositionellen Meiden »blinken« wir nicht nur kurz rechts, um dann letztendlich doch links abzubiegen, sondern wir vertreten wirklich einen konsequent konservativen, identitätsbezogenen und pro-nationalstaatlichen Standpunkt – und stehen damit in echtem Widerspruch zu den Mainstream-Journalisten, die laut der Studie Emil O. W. Kirkegaards und seiner Forscherkollegen im Großen und Ganzen dezidiert antinational und anti-konservativ eingestellt sind.

Doch im Gegensatz zu den linken Publikationen können wir nicht auf staatliche Unterstützung oder NGO-Hilfe hoffen; wir erwirtschaften jeden Cent selbst, indem wir kontinuierlich hochqualitativen Journalismus aus einer wirklich oppositionellen Perspektive leisten. Wenn auch Sie genug haben von der linken Mainstream-Presse, dann zögern Sie nicht länger – schließen Sie ein Abonnement des konflikt-Magazins ab und lesen Sie regelmäßig erscheinende investigative Analysen und Rechercheartikel aus einer konsequent unangepassten Perspektive. Die Massenmedien und ihr linkes Vorfeld fürchten nichts mehr als eine oppositionelle Stimme, die auf hohem diskursiven Niveau und mit wissenschaftlichem Fundament gegen ihre Narrative und Halbwahrheiten anschreibt.

konflikt+ abonnieren

Teilen

Letzte Artikel

Kategorien

1 Kommentar

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein