Linke Gewalt Politik

Linke Medien & der Fall Lina Engel

Der Prozess um die mutmaßliche Rädelsführerin Lina Engel zeigt, wie wichtig eine gesellschaftliche Debatte über linksextreme Gewalt ist. In den letzten Jahren scheint es eine zunehmende Affinität zu schwerer Gewalt in der Antifa-Szene zu geben, die auch vor Überfällen in der Gruppe und Folter hilfloser Opfer nicht zurückschreckt. Die Szene erhält dabei unter anderem von einem linken Online-Magazin journalistische Rückendeckung.

Linksextreme Gewalt: Hämmer und Chemie-Folter

Laut Informationen eines Dokumentationsprojekts für linksextreme Gewalttaten könnte der mutmaßliche Linksterrorist Johann Guntermann daran beteiligt gewesen sein, als Gruppe den Familienvater Paul R. zuhause überfallen, niedergeschlagen und hilflos am Boden liegend mit Hämmern und Chemikalien gefoltert zu haben. [1]

Ein alternatives Nachrichtenportal berichtet über Johann Guntermann, dieser trage ein »Hate Cops«-Tattoo auf dem Handrücken und habe bis 2019 wegen eines körperlichen Angriffes auf eine Pegida-Demonstrantin im Gefängnis gesessen. Dieser Bericht deckt sich mit der Darstellung von Compact. [2 & 3]

Pikant: 2019 veröffentlichte das »Supernovamag«, die Jugendseite der Zeitung »Neues Deutschland« einen Artikel von Philip Malzahn über einen »Antifa hinter Gittern« namens »Noam« (laut Artikel ein Pseudonym), »landesweit bekannter, verurteilter Gewalttäter«, der eine Pegida-Demonstrantin niedergeschlagen hat und ein »Hate Cops«-Tattoo trägt. [4]

Supernova

Wer eins und eins zusammenzählen kann, stellt fest: Allem Anschein nach hat das Online-Magazin der nd also 2019 ein Interview mit dem nun untergetauchten mutmaßlichen Linksterroristen Johann Guntermann arrangiert und veröffentlicht.

Auch sonst gibt man sich bei dem Magazin, das sich offenbar an Jugendliche und Heranwachsende richten soll, keine Mühe, die Affinität zu Gewalt und Terror zu verheimlichen. Etwa die Glorifizierung von Ausschreitungen auf der Rigaer Straße in Berlin im Juni 2021 [5] oder der Artikel »Gewalt von Links – Ab wann ist Militanz juristisch legitim?«, in welchem u.a. die Taten der mutmaßlichen Rädelsführerin Lina Engel (Lebensgefährtin von Johann Guntermann) gerechtfertigt werden und schon im Titelbild Gewalt verherrlicht wird. [6 & 7]

Als »völlig unverhältnismäßig« wird der »politische Prozess« gegen Lina Engel bezeichnet. Ihr wird vorgeworfen, gezielte Angriffe auf politische Gegner organisiert zu haben, bei denen die Niedergeschlagenen teils noch auf dem Boden aus der Gruppe heraus mit Waffen, Tritten und Chemikalien angegriffen und mitunter lebensgefährlich verletzt wurden. [8]

Verantwortung

Das »Supernovamag« legitimiert solche Taten durch seine Berichterstattung zumindest indirekt und scheint bis mindestens 2019 Kontakte zu mutmaßlichen Linksterroristen wie Johann Guntermann gepflegt zu haben. Verantwortlicher im Sinne des Presserechtes für das »Supernovamag« ist Jan Brock, Geschäftsführer ist Dr. Matthias Schindler [9], laut Wikipedia ehemaliger Stasi-Mitarbeiter und Geschäftsführer des nd-Verlages.

Wer mehr über den Fall Lina Engel und ihren aktuellen Prozess vor dem Oberlandesgericht Dresden erfahren möchte, wird im Artikel »Die linksextreme Szene fürchtet ein Exempel« von Paul Leonhard für die Junge Freiheit fündig. Es gilt, die Dokumentation linker Gewalttaten voranzutreiben und zu professionalisieren, wie es das Portal linke-gewalt.info vormacht. Besonderes Augenmerk muss der langfristigen Zusammenarbeit zwischen Dokumentationsstellen und polizeilichen Ermittlungskräften gelten, damit linke Gewalttäter endlich staatliche Repressionen erfahren.

Quellen im Web Archive:
[1]
[2]
[3]
[4]
[5]
[6]
[7]
[8]
[9]
[Wikipedia-Artikel zu Matthias Schindler]

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