Helferich hält starke Rede zu innerer Sicherheit – AfD-Fraktion schweigt

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Der Bundestagabgeordnete Matthias Helferich hat eine bemerkenswerte Rede im Bundestag gehalten – konflikt dokumentiert Helferichs starken Auftritt.

Der stellvertretende Landessprecher der AfD Nordrhein-Westphalen Matthias Helferich, der seit der Bundestagswahl als fraktionsloser Abgeordneter im Bundestag sitzt, hielt heute seine dritte Rede in der laufenden Legislaturperiode. Mit einer beißenden Anklage richtete Helferich sich an die Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD), die zuvor in einer Rede für innere Sicherheit, einen Aktionsplan gegen Rechts und ein sog. »Demokratieförderungsgesetz« plädiert hatte, mit dem linke Projekte finanziert werden sollen.

»Die Menschen in unserer Republik haben zurecht den Anspruch, dass wir für innere Sicherheit sorgen«, erklärten Sie, Frau Innenministerin jüngst in einem Interview. Wenn die Bürger unseres Landes diesen Anspruch auf Sicherheit haben, frage ich mich, warum Sie ihnen diesen Anspruch verwehren. Warum konnte der 23-jährige afghanische Drogendealer Zubyr S. in meinem Wahlkreis, der Dortmunder Nordstadt […], zunächst eine 11-Jährige und sodann, aus der Untersuchungshaft entlassen, eine 13-Jährige brutal vergewaltigen? Haben diese Mädchen keinen anspruch auf innere Sicherheit in unserem land?

YouTube: Matthias Helferich Rede vom 12.01.2022 – Unsere Bürger haben einen Anspruch auf Innere Sicherheit!

Dabei bezog sich Helferich auf das Abstimmungsverhalten Faesers im Hessischen Landtag, wo sie für einen Abschiebestop nach Afghanistan gestimmt habe. Straftäter wie Zubyr S., der laut BILD für die Vergewaltigung der 13-Jährigen und Drogenbesitz im Dezember 2021 zu fünf Jahren Haft verurteilt wurde, können wegen des bundesweiten Abschiebestops nach Afghanistan, der im August 2021 in Kraft trat, gegenwärtig nach verbüßter Haftstrafe nicht in die Heimat abgeschoben werden.

Darüber hinaus erinnerte Helferich an den Halloween-Abend in Dortmund-Scharnhorst, als ein Mob von hunderten vorwiegend jungen Randalierern – darunter laut Helferich Iraker, Syrer, Libanesen und Afghanen – in einem Einkaufszentrum randalierte und, teilweise mit Sturmhauben vermummt, die Polizei mit Feuerwerkskörpern angriff. Der fraktionslose Abgeordnete warf die Frage auf, was die Bürger von Scharnhorst, die von derartiger Randale in ihrer Nachbarschaft terrorisiert werden, von Frau Faeser für ihre innere Sicherheit zu erwarten haben.

Als drittes erwähnte Helferich die zahlreichen Plünderungen in den vom Hochwasser verwüsteten Gebieten. Hier seien fast 90% der Tatverdächtigen Ausländer oder Personen mit Migrationshintergrund, darunter Rumänen, Türken, Syrer, Iraker, Kongolesen, Libanesen und Afghanen. Frau Faeser hingegen blende diese Entwicklungen völlig aus und verkläre stattdessen den »Rechtsextremismus« zur »größten Gefahr für unsere Gesellschaft«.

Zuletzt klagte der Bundestagsabgeordnete die politische Instrumentalisierung des Verfassungsschutzes, die Drangsalierung der demokratischen Opposition und die Kriminalisierung der maßnahmenkritischen Proteste an. Er schloss mit den Worten »Doch den Bürgern unseres Landes mit und ohne Migrationshintergrund sei versichert: Wir werden auf den Anspruch achtgeben, dass sie innere Sicherheit in diesem Land erleben dürfen.« Mit wir war in diesem Kontext offenbar die AfD-Fraktion gemeint, die jedoch im Plenarsaal kaum vertreten war und Helferich keinen Applaus zollte. Vereinzeltes Klatschen erklang derweil von der Besuchertribüne; Berichten zufolge handelte es sich dabei um einen AfD-Abgeordneten, der aufgrund des Saalverbots für ungeimpfte Abgeordnete selbst auf der Tribüne saß.

Die ganze Rede auf YouTube anschauen:

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