Ideen für den Postliberal Podcast

PetrosiliusZ
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Re: Ideen für den Postliberal Podcast

Beitrag von PetrosiliusZ »

Leo Ladig hat geschrieben: Montag 19. April 2021, 19:03 Ich würde mich selbst als klassisch liberal bezeichnen in der Hinsicht, dass ich zu große Machtkonzentrationen ablehne, Bürgerrechte hochhalte und die Marktwirtschaft für eine gute Sache halte. Das bedeutet nicht, dass ich keinerlei Probleme hinsichtlich der Globalisierung und des geistigen und identitären Vakuums sehen würde, das sich auf der Welt ausbreitet, allerdings halte ich da wohl eine andere Medizin für angemessen als ihr.
Was mich bei unseren aktuellen Zuständen vielleicht am meisten wundert ist, dass diejenigen politischen Kräfte, die sich insbesondere die ersten beiden Punkte ganz oben auf die Fahnen geschrieben hatten, deren Abräumung klaglos hinnehmen, ja sogar aktiv betreiben. Klar mögen da die Führung und die mittleren Funktionäre dieser Strömungen irgendwelche eigenen Kalkulationen anstellen, aber was ist denn mit den ganzen "Mannschaftsdienstgraden", die doch wahrscheinlich überhaupt nur aus ideellen Gründen da mit von der Partie sind? Es sind ja nicht gerade viele (wie mein Vor-Poster), die dann die folgerichtige Konsequenz ziehen und bei uns landen.

Leo Ladig
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Re: Ideen für den Postliberal Podcast

Beitrag von Leo Ladig »

PetrosiliusZ hat geschrieben: Freitag 23. April 2021, 09:00
Leo Ladig hat geschrieben: Montag 19. April 2021, 19:03 Ich würde mich selbst als klassisch liberal bezeichnen in der Hinsicht, dass ich zu große Machtkonzentrationen ablehne, Bürgerrechte hochhalte und die Marktwirtschaft für eine gute Sache halte. Das bedeutet nicht, dass ich keinerlei Probleme hinsichtlich der Globalisierung und des geistigen und identitären Vakuums sehen würde, das sich auf der Welt ausbreitet, allerdings halte ich da wohl eine andere Medizin für angemessen als ihr.
Was mich bei unseren aktuellen Zuständen vielleicht am meisten wundert ist, dass diejenigen politischen Kräfte, die sich insbesondere die ersten beiden Punkte ganz oben auf die Fahnen geschrieben hatten, deren Abräumung klaglos hinnehmen, ja sogar aktiv betreiben. Klar mögen da die Führung und die mittleren Funktionäre dieser Strömungen irgendwelche eigenen Kalkulationen anstellen, aber was ist denn mit den ganzen "Mannschaftsdienstgraden", die doch wahrscheinlich überhaupt nur aus ideellen Gründen da mit von der Partie sind? Es sind ja nicht gerade viele (wie mein Vor-Poster), die dann die folgerichtige Konsequenz ziehen und bei uns landen.
Da bin ich ganz bei dir, die sogenannten "Liberalen" in der AfD und die FDP, die ich zumindest theoretisch teilweise gut finde sind Systemstabilisierer, die mit ihre Scheinopposition den Kurs passiv unterstützen. Was das Fußvolk bei denen reitet kann ich genauso wenig nachvollziehen wie die Konservativen an der CDU-Basis, die es da ja gibt.
Pragmatisch gesehen wäre mir auch eine SolPat-Höcke-Regierung immernoch wesentlich lieber als der internationale Ökofaschismus, auf den wir derzeit zusteuern. Das Mirationsthema sehe ich da auch als schwerwiegender an als Wirtschafts- und Sozialthemen.
Was mich angeht liegst du aber nicht ganz richtig. Ich habe mich erst in die liberale Richtung entwickelt, habe Benoist, Camus und so gelesen und so. Das Liberale kam mit der Zeit, ich war anfangs auch total gegen diesen Kurs, bis ich mich damit näher befasst habe.
Ich fühle mich der Antaios/Flügel/Flamberg-Ecke immer noch am meisten verbunden, da hier viele Leute mit Format anzutreffen sind, ob ich nun alles teile was da gesagt wird oder nicht.

Flojako
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Re: Ideen für den Postliberal Podcast

Beitrag von Flojako »

Ich würde es gut finden, wenn im Rahmen etwaiger weiterer Podcasts, sofern nicht bereits geplant, thematisiert wird, inwiefern die alte politische Trias aus Liberalismus, Sozialismus und Konservatismus - ggf. ergänzt um den Aspekt des Ökologismus - überhaupt noch eine Rolle spielt oder man ggf. neue Ideen und Konzepte - womöglich auch unter neuem Banner! - entwickeln muss (also neben Postliberalismus auch Postsozialismus und Postkonservatismus, wenn man so möchte). Ich glaube, Alexander Dugin hat ja bereits in diese Richtung gedacht, allerdings bin ich mit dem Denken Dugins alles andere als vertraut.

Leo Ladig
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Beitrag von Leo Ladig »

Flojako hat geschrieben: Dienstag 27. April 2021, 19:31 Ich würde es gut finden, wenn im Rahmen etwaiger weiterer Podcasts, sofern nicht bereits geplant, thematisiert wird, inwiefern die alte politische Trias aus Liberalismus, Sozialismus und Konservatismus - ggf. ergänzt um den Aspekt des Ökologismus - überhaupt noch eine Rolle spielt oder man ggf. neue Ideen und Konzepte - womöglich auch unter neuem Banner! - entwickeln muss (also neben Postliberalismus auch Postsozialismus und Postkonservatismus, wenn man so möchte). Ich glaube, Alexander Dugin hat ja bereits in diese Richtung gedacht, allerdings bin ich mit dem Denken Dugins alles andere als vertraut.
Grundsätzlich ist es ja stets lobenswert, alte Denkschemata zu hinterfragen und neue zu finden, die vielleicht besser zu den Gegebenheiten passen oder weil die alten nichts taugen. Allerdings würde ich befürchten, dass die Ablehnung dieser alten Denkkategorien dazu führt, dass man alte Räder neu erfindet, gegebenenfalls auch solche, die ihre nutzlosigkeit bereits unter Beweis gestellt haben. So wurde ja hier beispielsweise schon öfter gesagt, es mache keinen Sinn, heutige Zustände und Maßnahmen als sozialistisch zu betiteln, da dies zu einer abgeschlossenen historischen Epoche gehöre. Das könnte dazu führen, dass man in der Geschichtsvergessenheit nicht erkennt, dass das "Neue" eigentlich nur ein Aufguss alter und gescheiterter Ansätze ist. Das Gleiche ließe sich natürlich auch über den Liberalismus, Konservativismus oder was auch immer sagen.
Etwas wirklich Neues zu finden, das vielleicht kommenden Generationen als geistige Orientierung dienen könnte, ist eine gewaltige Leistung. Es ist jedoch fraglich, ob man diese mit so einer intellektuellen Tabula Rasa erreicht.

PetrosiliusZ
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Beitrag von PetrosiliusZ »

Leo Ladig hat geschrieben: Montag 17. Mai 2021, 17:26
Flojako hat geschrieben: Dienstag 27. April 2021, 19:31 Ich würde es gut finden, wenn im Rahmen etwaiger weiterer Podcasts, sofern nicht bereits geplant, thematisiert wird, inwiefern die alte politische Trias aus Liberalismus, Sozialismus und Konservatismus - ggf. ergänzt um den Aspekt des Ökologismus - überhaupt noch eine Rolle spielt oder man ggf. neue Ideen und Konzepte - womöglich auch unter neuem Banner! - entwickeln muss (also neben Postliberalismus auch Postsozialismus und Postkonservatismus, wenn man so möchte). Ich glaube, Alexander Dugin hat ja bereits in diese Richtung gedacht, allerdings bin ich mit dem Denken Dugins alles andere als vertraut.
Grundsätzlich ist es ja stets lobenswert, alte Denkschemata zu hinterfragen und neue zu finden, die vielleicht besser zu den Gegebenheiten passen oder weil die alten nichts taugen. Allerdings würde ich befürchten, dass die Ablehnung dieser alten Denkkategorien dazu führt, dass man alte Räder neu erfindet, gegebenenfalls auch solche, die ihre nutzlosigkeit bereits unter Beweis gestellt haben. So wurde ja hier beispielsweise schon öfter gesagt, es mache keinen Sinn, heutige Zustände und Maßnahmen als sozialistisch zu betiteln, da dies zu einer abgeschlossenen historischen Epoche gehöre. Das könnte dazu führen, dass man in der Geschichtsvergessenheit nicht erkennt, dass das "Neue" eigentlich nur ein Aufguss alter und gescheiterter Ansätze ist. Das Gleiche ließe sich natürlich auch über den Liberalismus, Konservativismus oder was auch immer sagen.
Etwas wirklich Neues zu finden, das vielleicht kommenden Generationen als geistige Orientierung dienen könnte, ist eine gewaltige Leistung. Es ist jedoch fraglich, ob man diese mit so einer intellektuellen Tabula Rasa erreicht.
Klar nimmt man sich schon etwas buchstäblich "Unerhörtes" vor, wenn man eine neue politische Theorie entwickeln möchte. Dennoch hat das in der Vergangenheit stattgefunden und wird hoffentlich auch immer wieder stattfinden. Dabei sehe ich gerade bei konflikt (und bei Leuten wie Benedikt Kaiser) keine intellektuelle "tabula rasa", da sie ja tendenziell mehr Quellen und Denktraditionen (speziell historisch "linke") in die eigene Analyse einbeziehen als es die "Rechte" üblicherweise tat und tut. Für mich ist das daher gerade keine Neuerfindung des Rades.

Ich bin sehr dafür, auch liberalen Gedanken einen wichtigen Platz einzuräumen. Gleichwohl möchte ich an die Adresse all derjenigen, die die aktuelle Entwicklung in irgendeiner Weise mit Sozialismus verbinden, die ganz einfache Frage richten, wie dieser aktuelle vorgebliche "Sozialismus" mit dem unglaublichen Vermögenszuwachs der Multimilliardäre (offenbar nicht nur in den USA, sondern auch in Deutschland) zusammenpassen kann. Dieser Vermögenszuwachs ging auch mit einem enormen Machtzuwachs einher. Es gibt keinerlei Bestrebungen, diese Vermögen und die entsprechende Macht zu beschneiden. Daher meine Antwort: Es passt nicht zusammen und so etwas war auch in keinem realen Sozialismus - den niemand von uns wiederhaben möchte - der Fall.

Eine ehrliche Beurteilung der Lage durch Liberale würde dann auch bedeuten zu untersuchen, wieso traditionell liberale Kräfte sich in keiner nennenswerten Weise gegen diese Entwicklungen gestellt haben.

Nexus Entity
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Re: Ideen für den Postliberal Podcast

Beitrag von Nexus Entity »

PetrosiliusZ hat geschrieben: Dienstag 18. Mai 2021, 14:47
Leo Ladig hat geschrieben: Montag 17. Mai 2021, 17:26
Flojako hat geschrieben: Dienstag 27. April 2021, 19:31 Ich würde es gut finden, wenn im Rahmen etwaiger weiterer Podcasts, sofern nicht bereits geplant, thematisiert wird, inwiefern die alte politische Trias aus Liberalismus, Sozialismus und Konservatismus - ggf. ergänzt um den Aspekt des Ökologismus - überhaupt noch eine Rolle spielt oder man ggf. neue Ideen und Konzepte - womöglich auch unter neuem Banner! - entwickeln muss (also neben Postliberalismus auch Postsozialismus und Postkonservatismus, wenn man so möchte). Ich glaube, Alexander Dugin hat ja bereits in diese Richtung gedacht, allerdings bin ich mit dem Denken Dugins alles andere als vertraut.
Grundsätzlich ist es ja stets lobenswert, alte Denkschemata zu hinterfragen und neue zu finden, die vielleicht besser zu den Gegebenheiten passen oder weil die alten nichts taugen. Allerdings würde ich befürchten, dass die Ablehnung dieser alten Denkkategorien dazu führt, dass man alte Räder neu erfindet, gegebenenfalls auch solche, die ihre nutzlosigkeit bereits unter Beweis gestellt haben. So wurde ja hier beispielsweise schon öfter gesagt, es mache keinen Sinn, heutige Zustände und Maßnahmen als sozialistisch zu betiteln, da dies zu einer abgeschlossenen historischen Epoche gehöre. Das könnte dazu führen, dass man in der Geschichtsvergessenheit nicht erkennt, dass das "Neue" eigentlich nur ein Aufguss alter und gescheiterter Ansätze ist. Das Gleiche ließe sich natürlich auch über den Liberalismus, Konservativismus oder was auch immer sagen.
Etwas wirklich Neues zu finden, das vielleicht kommenden Generationen als geistige Orientierung dienen könnte, ist eine gewaltige Leistung. Es ist jedoch fraglich, ob man diese mit so einer intellektuellen Tabula Rasa erreicht.
Klar nimmt man sich schon etwas buchstäblich "Unerhörtes" vor, wenn man eine neue politische Theorie entwickeln möchte. Dennoch hat das in der Vergangenheit stattgefunden und wird hoffentlich auch immer wieder stattfinden. Dabei sehe ich gerade bei konflikt (und bei Leuten wie Benedikt Kaiser) keine intellektuelle "tabula rasa", da sie ja tendenziell mehr Quellen und Denktraditionen (speziell historisch "linke") in die eigene Analyse einbeziehen als es die "Rechte" üblicherweise tat und tut. Für mich ist das daher gerade keine Neuerfindung des Rades.

Ich bin sehr dafür, auch liberalen Gedanken einen wichtigen Platz einzuräumen. Gleichwohl möchte ich an die Adresse all derjenigen, die die aktuelle Entwicklung in irgendeiner Weise mit Sozialismus verbinden, die ganz einfache Frage richten, wie dieser aktuelle vorgebliche "Sozialismus" mit dem unglaublichen Vermögenszuwachs der Multimilliardäre (offenbar nicht nur in den USA, sondern auch in Deutschland) zusammenpassen kann. Dieser Vermögenszuwachs ging auch mit einem enormen Machtzuwachs einher. Es gibt keinerlei Bestrebungen, diese Vermögen und die entsprechende Macht zu beschneiden. Daher meine Antwort: Es passt nicht zusammen und so etwas war auch in keinem realen Sozialismus - den niemand von uns wiederhaben möchte - der Fall.

Eine ehrliche Beurteilung der Lage durch Liberale würde dann auch bedeuten zu untersuchen, wieso traditionell liberale Kräfte sich in keiner nennenswerten Weise gegen diese Entwicklungen gestellt haben.
Unerhörtes
Seit Nietzsche "Jenseits von Gut und Böse" sollte einem klar sein, dass diese Handlung eine integrale Notwendigkeit des Denkens und "Fortschrittes" (kann durch den Hedonismus als oppositionell interpretiert werden -- "Klassen"Existenzkampf ist Impulsgeber) ist der schlussendlich im Nihilismus endet -- der Existenzkampf oder der von Nietzsche beschriebene Moralist seine Existenz durch diese versucht zu validieren.

Die Vergötterung des Bestehenden und was ist oder war "Gott" soziologische Funktion!? (Der Islam, Glaube man an Gott, ist hier in seiner soziologischen Verwendung und koranischen bewussten Nennung Gottes Offenbarung an den Menschen, der soziologischen Verwendung Gottes (K.A. welche Suren genau einfach vor Seite 78). Was ist verstehen oder Erkenntnis?: Liberal ist im Kern eine Aussage die verbietet um Freiheit zu schaffen, im Sinne; "Die Freiheit des Einzelnen hört dort auf wo die Freiheit eines Anderen anfängt", kurz, alle Aussagen linker und rechter Bedingtheiten oder eine liberale Superposition (Quantentheorie), sind freiheitlich. Eine Superposition als Quelle der Entscheidung anzuführen ist Hybris, weil sie nichts definiert.
Was ist eine Superposition:
Quantum philosophy (Through self restriction superior): “Moral superiority by simultaneously negation such a state to being moral superiority for the own person. Moral superiority gets here reached by negation of moral superiority similtaneoulsly striving and the will of archiving it which is a contradiction (Paradox) ("Soweit Goethe"), the fact of being moral superiority gets to a fluctuating fact, it is true and false at the sametime (Quantumstate). Practising of this is like a dynamic fact in a quantum state where all modularity (superposition) are at the same time but if you focus on it it get to one position after spin/switching of perspective and limited to positions. You have states a priori and states a posteriori. Shortly, it is a superposition in your mind which needs to be able to show up as opposite position and movement too. The end result is True/false, anti true/false, and anti doubt/doubt. The attributes of a superposition allows a superiority through is potential to represent all states without the exact knowing of them but limited to them until all states are known”
Liberal kann auch Aussagen, dass die Freiheit des einzelnen die Freiheit des einzelnen ist, Punkt. Liberal sagt als solches nichts aus, es gibt nur zwei Aussagen Bedingungen oder Anarchie zum Dienste der Freiheit.
  • 0% freiheitlich = Totalitär
  • +/-50% freiheitlich = diffuse liberal - Das Problem und die Aufgabe von postliberal ist es diesen Punkt festzustellen oder zu definieren
  • 100% freiheitlich = Anarchistisch/liberal
Diese Freiheit ist eine Gruppen soziale (soziologische) Vermittlung der Berechtigung der Teilhabe. Was die Frage aufwirft was berechtigt der Teilhabe (Solidarischer Patriotismus). Hier gibt es die Frage der höheren Gewalt und latenten Möglichkeit des totalen Ausfalls dieser Partizipation. Der Ausfall der Partizipation kann mit einer Wahrscheinlichkeit belegt werden - Umstände, Stabilität und technologische Entwicklung der Zivilisation. In dieser Wahrscheinlichkeit liegt die Legitimation des Stellens von Ansprüchen oder Forderbarkeit an das Gemeinwesen. Diese Variablen kann man in;
  • "GMÜ/ÜWMS = globaler menschheitlicher (spezieller/evolutionistischer) Überlebenskampf oder Überlebswahrscheinlichkeitsmaximierungsstreben - Subsituierung allen individuellen Strebens" -- "Die abstrakte Freiheit aller ist durch alle substituiert und kollektiviert oder inkludiert das individuelle Streben."
  • KI = Kategorischer Imperative -- "Die Freiheit des Einzelnen endet nur dort, wo sie die Freiheit anderer stört."
  • IWA = individualistischer willkürlicher Anarchismus -- Nietzsches Moralist -- Wird immer unter den obigen GMÜ/ÜWMS substituiert sein und nicht differenzierbar von diesem -- Es ist eine Schauspiel und das was wir nächsten als böse kategorisieren oder die individuelle Gottverklärung zu anderen -- Es beschreibt die Methode der heutigen Unternehmen
, ausdrücken.
Quelle der genaueren Beschreibung:
Nexus Entity hat geschrieben: Dienstag 20. April 2021, 11:23 Liberalismus -- Postliberal!?

Für mich ist es recht einfach definiert:
  • 0% freiheitlich = Totalitär
  • +/-50% freiheitlich = diffuse liberal - Das Problem und die Aufgabe von postliberal ist es diesen Punkt festzustellen oder zu definieren
  • 100% freiheitlich = Anarchistisch/liberal
"Der Sinn von Politik ist Freiheit" - Hannah Arendt
Es ist das psychologische Gewahrsein, dass Freiheit unter gegebenen rekreativen (selbst reproduzierenden) Prämissen zukünftige Freiheit für die Instanz eines Somewheres schon nicht mehr existiert oder nicht mehr wird. Die systemische rekreativen (selbst reproduzierenden) Instanz nennt sich Liberalismus. Das Walten eines unregulierten Systems durch Neo-liberalistischer Strukturen ist dienlich eines Dominanten und logische Ursache des uns bekannten globalen Markts oder der Globalisierung.

(...)

Nun sind alle Prämissen genannt, es ist nun nur noch eine Frage des Wies und der Raffinierung der Ablehnung der Medien um in der Konfrontation der Regierung ihren Plan zu entlocken und diesen dann so kritisieren zu können -- Vorlagen strategischer Möglichkeiten in der Prämisse der moralischen Naivität. Erst dann werden wir politisch weiter kommen, solange dieser "geheim" ist, ist alles öffentliche dahingesagt ohne Wirkung und nur eine Verschwörungstheorie. Nur so kann der Wähler psychologisch vorbereitet oder weiter entwickelt werden.

So mir reichts, bekomme so oder so keine Antwort oder Reflektion zur meinigen Kalibrierung.
Das ÜWMS ist die einzige mögliche Instanz der Forderbarkeit des Elitären, neben ihr gibt es keine Forderbarkeit des Ausfalls von Partizipation von ihnen zum Gemeinwesen hin. Ohne Dienlichkeit des Gemeinwesens, der Spezies Mensch, kann es keine Forderung oder Legitimität für ihr Sein geben.

Was ist Wirtschaft und warum existieren Nationen/Wirtschafts u.- Kulturnexen?: Es kann gesagt werden, es existiert kein Liberalismus, weil Liberalismus die Verhandlungsgrundlage oder Ursache jedes Nash-Gleichgewichts ist, kurz, die Erhaltung der Freiheit Subjektiverrelation. In anderen Worten: Liberalismus ist die vierte Dimension in der Physik, man nennt sie auch Raumzeit. So hat bereits die erste Dimension Zeit und so weiter. Es ist nicht ganz korrekt sie als individuale Dimension zu formulieren. Es wäre ihr eigener sie vielleicht als erste Dimension zu beschreiben -- was eigentlich seit Kant "Kritik der reinen Vernunft" klar sein sollte.
  • Ein abstrakt logisches Bild für Raumdimensionen oder einem Elektronenmodel (Suche nach "Gott"):
    Es fehlt eine Spoilerfunktion zum verstecken von zu großen Objekten
    Bild
    Die normal Lokalisierung von Raumdimensionen können im Judentum gefunden werden mit dem Davidstern in seiner primär Dimension und der Menora in ihren "acht" oder Vier primär Dimensionen, oder viel mehr einem Übergang oder Auffächern aus einer Ursprungsquelle in sieben weitere die auch als Yin Yang interpretiert werden kann.
    Was ist eine Primärdimension?
    • Wenn alles einen Ursprung hat, also Raum (Urknall, schwarze Löcher, Zusammenbruch aller mathematischen Logik), so impliziert sich eine Expansion oder Gedrehtheit/Spin in Allem, also sich etwas in sich selbst zurück krümmen muss um Raum zu bilden, ähnlich wie Magnetismus bei dem Versuch gleiche Polen zu verbinden. Diese Konstellation von zwei bildet eine primäre Dimension. Die drei einzelnen Segmente eines Dreiecks im Davidstern bilden eine interpunktuelle Logik die der der drei (drei Striche), einer primären Raumdimension, von Yin Yang entsprächen.
    Yin Yang ist hier mit einer Lokalität der des Nichts, also unterbrochene Linien definiert. All das führt zu der Annahme, dass alle Religionen Gottes Religionen sind. Der Davidstern ist die Basislogik einer Raumdimension der "Menora" oder "Yin Yangs". Man könne es auch als das Denkbare, psycho-"physikalische"-mathematische Pogrammierungssprache, oder die Bedingungen aller programmatischer Strukturen, nennen. Noam Chomsky über Sprache
Quantum philosophy (Through self restriction superior): “Moral superiority by simultaneously negation such a state to being moral superiority for the own person. Moral superiority gets here reached by negation of moral superiority similtaneoulsly striving and the will of archiving it which is a contradiction (Paradox) ("Soweit Goethe"), the fact of being moral superiority gets to a fluctuating fact, it is true and false at the sametime (Quantumstate). Practising of this is like a dynamic fact in a quantum state where all modularity (superposition) are at the same time but if you focus on it it get to one position after spin/switching of perspective and limited to positions. You have states a priori and states a posteriori. Shortly, it is a superposition in your mind which needs to be able to show up as opposite position and movement too. The end result is True/false, anti true/false, and anti doubt/doubt. The attributes of a superposition allows a superiority through is potential to represent all states without the exact knowing of them but limited to them until all states are known”
(Decoupling moral affectivity through human morals to affectivity through xeno morals (empathy) Person/ego to multi Ego, referring the self to something new the unknown/xeno. A de coupled human origin (birth condition through two individuals denial) development state morals allows modality and modality allows freedom to understand different states. Morals after the individual basic moral cooperation template (categorical imperative), which is the basic motivation origin of expectation to environment after birth, the only static reference possible.)"
Einfach: Man kann nicht moralisch überlegen sein, wenn man sich für moralisch überlegen hält. Die Überlegenheit ist ein Handlungsprozess, ein Prozess "wird" zum "Zustand", damit sollte alles gesagt sein.
"Der Sinn von Politik ist Freiheit." - (Quelle: Arendt, Hannah: Was ist Politik?)

Somit kann abschließend gesagt werden: "Es gibt nur zwei Aussagen durch den Liberalismus, Bedingungen oder Anarchie zum Dienste der Freiheit. Da letzteres, Nash-Gleichgewichts technisch, die Versagung der Partizipation durch Konzentration der Macht über Zeit ist, gibt es keinen eigenständigen Liberalismus, und jede soziale Ordnung die die Gründe und Folgen der Arbeitsteilung kennen sind, weil sie das erkannt haben, postliberal."

Freiheit oder Liberalität in einer Sache zu fordern dessen inhärenter Bestanteil die Freiheit selber ist, ist absurd und käme es gleich mehr Politik zu fordern oder den Grund der Politik erneut zu formulieren. "Wir brauchen Politik" in einem politischen System zu fordern ist ein semantischer Fehler, da der abgeschlossene Gedanke oder die Vollständigkeit dessen bereits Voraussetzung oder vorausgesetzte Annahme ist. Es sollte oder müsse sich hier eigentlich um die Infragestellung der Politik handeln, also eine Infragestellung der Politik nicht ihr verstärktes fordern. Denn nur letzteres zu beweisen würde aus seiner Prämisse ein Veränderungs o.- Handlungsimperative folgern, erst auf dieser Prämisse kann sich etwas verändern.
Zuletzt geändert von Nexus Entity am Sonntag 6. Juni 2021, 18:56, insgesamt 5-mal geändert.

Leo Ladig
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Re: Ideen für den Postliberal Podcast

Beitrag von Leo Ladig »

PetrosiliusZ hat geschrieben: Dienstag 18. Mai 2021, 14:47
Leo Ladig hat geschrieben: Montag 17. Mai 2021, 17:26
Flojako hat geschrieben: Dienstag 27. April 2021, 19:31 Ich würde es gut finden, wenn im Rahmen etwaiger weiterer Podcasts, sofern nicht bereits geplant, thematisiert wird, inwiefern die alte politische Trias aus Liberalismus, Sozialismus und Konservatismus - ggf. ergänzt um den Aspekt des Ökologismus - überhaupt noch eine Rolle spielt oder man ggf. neue Ideen und Konzepte - womöglich auch unter neuem Banner! - entwickeln muss (also neben Postliberalismus auch Postsozialismus und Postkonservatismus, wenn man so möchte). Ich glaube, Alexander Dugin hat ja bereits in diese Richtung gedacht, allerdings bin ich mit dem Denken Dugins alles andere als vertraut.
Grundsätzlich ist es ja stets lobenswert, alte Denkschemata zu hinterfragen und neue zu finden, die vielleicht besser zu den Gegebenheiten passen oder weil die alten nichts taugen. Allerdings würde ich befürchten, dass die Ablehnung dieser alten Denkkategorien dazu führt, dass man alte Räder neu erfindet, gegebenenfalls auch solche, die ihre nutzlosigkeit bereits unter Beweis gestellt haben. So wurde ja hier beispielsweise schon öfter gesagt, es mache keinen Sinn, heutige Zustände und Maßnahmen als sozialistisch zu betiteln, da dies zu einer abgeschlossenen historischen Epoche gehöre. Das könnte dazu führen, dass man in der Geschichtsvergessenheit nicht erkennt, dass das "Neue" eigentlich nur ein Aufguss alter und gescheiterter Ansätze ist. Das Gleiche ließe sich natürlich auch über den Liberalismus, Konservativismus oder was auch immer sagen.
Etwas wirklich Neues zu finden, das vielleicht kommenden Generationen als geistige Orientierung dienen könnte, ist eine gewaltige Leistung. Es ist jedoch fraglich, ob man diese mit so einer intellektuellen Tabula Rasa erreicht.
Klar nimmt man sich schon etwas buchstäblich "Unerhörtes" vor, wenn man eine neue politische Theorie entwickeln möchte. Dennoch hat das in der Vergangenheit stattgefunden und wird hoffentlich auch immer wieder stattfinden. Dabei sehe ich gerade bei konflikt (und bei Leuten wie Benedikt Kaiser) keine intellektuelle "tabula rasa", da sie ja tendenziell mehr Quellen und Denktraditionen (speziell historisch "linke") in die eigene Analyse einbeziehen als es die "Rechte" üblicherweise tat und tut. Für mich ist das daher gerade keine Neuerfindung des Rades.

Ich bin sehr dafür, auch liberalen Gedanken einen wichtigen Platz einzuräumen. Gleichwohl möchte ich an die Adresse all derjenigen, die die aktuelle Entwicklung in irgendeiner Weise mit Sozialismus verbinden, die ganz einfache Frage richten, wie dieser aktuelle vorgebliche "Sozialismus" mit dem unglaublichen Vermögenszuwachs der Multimilliardäre (offenbar nicht nur in den USA, sondern auch in Deutschland) zusammenpassen kann. Dieser Vermögenszuwachs ging auch mit einem enormen Machtzuwachs einher. Es gibt keinerlei Bestrebungen, diese Vermögen und die entsprechende Macht zu beschneiden. Daher meine Antwort: Es passt nicht zusammen und so etwas war auch in keinem realen Sozialismus - den niemand von uns wiederhaben möchte - der Fall.

Eine ehrliche Beurteilung der Lage durch Liberale würde dann auch bedeuten zu untersuchen, wieso traditionell liberale Kräfte sich in keiner nennenswerten Weise gegen diese Entwicklungen gestellt haben.
Versteh mich nicht falsch, ich halte neue Denkansätze ja nicht für eine Hybris, natürlich solle es das immer geben.
Was ich für Sozialismus halte, sind die Umverteilungsmechanismen und zahllosen Eingriffe des Staates in das Leben der Menschen und auch die Wirtschaft. Wir haben ja schon eine Staatsquote von offiziell 50%, Dunkelziffer vermutlich noch höher. Auch die Vergemeinschaftung von Verlusten und Subventionierung großer Unternehmen gehören für mich definitiv dazu. Unterm Strich läuft es auf das Gleiche hinaus wie in der DDR - Minusgeschäfte werden von einem Heer an Arbeitern ausgeglichen, die dafür leer ausgehen, das Ganze unter einem ideologischen Gesichtspunkt gerechtfertigt. Auch das Ziel, Vermögensspitzen zur Aufwertung der Ärmeren zu beschneiden, das vermutlich gut gemeint ist, aber katastrophale Folgen haben kann. Wenn ich den Solpat lese, finde ich jedenfalls sehr viel davon wieder.
Vielleicht habe ich als Ostdeutscher mit einer Familie, die komplett DDR-sozialisiert ist und zahlreichen Kindheitserinnerungen an den Zustand unseres Landes um die Wendezeit herum und teils bis heute einen etwas anderen Blick als die Mehrzahl der Leute hier, wer weiß. Ich bin zwar stolz auf diesen Hintergrund, muss aber nachdem ich mich lange damit auseinandersetzen eingestehen, dass das Ganze schlicht und einfach nicht funktioniert, egal unter welchem ideologischen Gesichtspunkt. Wobei ich nicht den Eindruck habe, dass sich die DDR so sehr ideologisch von Kaiser unterschieden hat, wie man es glauben könnte.
Was die ehrliche Beurteilung der Lage angeht, gebe ich dir absolut Recht, wenn du zum Beispiel das bürgerliche und FDP-Milieu ansprichst. Die versagen auf ganzer Linie, das ekelt mich richtig an. Leute wie Markus Krall mal ausgenommen. Deshalb treibe ich mich ja auch lieber hier herum als bei den Jungen Liberalen oder sonstwo :-D

snyder
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Re: Ideen für den Postliberal Podcast

Beitrag von snyder »

Mark Fisher bzw. dem Buch "Capitalist Realism: Is there no alternative?"

Sehr lesenwerter Essay außerdem ----> https://www.opendemocracy.net/en/opende ... re-castle/

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