Besprechung: Bahamas Nr. 85

In dieser Besprechung widmen wir uns dem Editorial Nr. 85 (“Staatsbürger in Uniform”) und der Bahamas im Allgemeinen. Unsere These: Redaktion und Leserschaft kultivieren seit Jahren ein neurechtes Milieu ohne Standortbestimmung. Ein Weckruf.

Wahrheit und Abfall

Der Redaktion Bahamas geht es laut Eigenaussage vor allem um Wahrheit: Sie “kennt Wahrheit nicht im Plural und gibt schon gar nichts auf Meinungen.” (S. 4) Das ist zunächst einmal ein guter Anspruch und dürfte einer der Gründe sein, warum die ideologiekritische Zeitschrift auch nach vielen Jahren noch eine treue Leserschaft um sich schart. Auf diese Leserschaft, die ihrerseits ein Spiegelbild der verantwortlichen Redakteure und Autoren ist, lohnt es sich an dieser Stelle einzugehen. Wer sich die entsprechenden Lesezirkel, Gruppen und Konferenzen im universitätsnahen Vorfeld näher anschaut, stößt auf durchweg intelligente, wortgewandte und kritikfähige Menschen. Bei allem Lob muss man diesem Publikum jedoch attestieren, dass es sich oft von seinem persönlichen Umfeld entfremdet fühlt, Identitätsprobleme mit sich herumträgt und zu sektenhafter Gruppenbildung ebenso neigt wie zu starkem persönlich-affektivem Bezug zur behaupteten Wahrheit.

Nun meint man es in der Redaktion Bahamas wirklich ernst mit dieser Wahrheit und scheut sich daher auch nicht, Renegaten mit der gebotenen Schärfe anzugehen. Entsprechend hart stichelt die Redaktion im Editorial gegen Samuel Salzborn, seit 01.08. Antisemitismusbeauftragter des Landes Berlin und bis Sommer 2001 (Bahamas Nr. 35 – Für Israel) selbst fünfmaliger Autor der Zeitschrift. Der Vorwurf: Salzborn betreibe systematische Verharmlosung des offen zur Schau gestellten moslemischen Antisemitismus, indem er “realitätsfremd” den bloß vermeintlichen Antisemitismus der AfD zur Gefahr verkläre. Die patriotische Partei wird somit im Editorial zwar nur indirekt – und, wie schon 2018, nur aus Gründen der wahren Antisemitismuskritik – gegen Berufsantifaschisten wie Samuel Salzborn in Schutz genommen, aber das ist zumindest mehr, als man vom gesamten medialen Mainstream und seinen linken Pendants behaupten kann.

Erfreulich ist weiterhin, dass in diesem Zusammenhang einmal mehr gegen die “Antideutschen” gestichelt wird, bevor der gängige Szenebegriff des “strukturellen Antisemitismus” dekonstruiert wird. Wie die Bahamas selbst attestiert, dient dieser Begriff vor allem dazu, den Vorwurf des Antisemitismus inflationär auf alles und jeden anzuwenden, der vermeintlich “verkürzter Kapitalismuskritik” oder “Verschwörungstheorien” anhängt. Nun kritisiert man auch auf den Bahamas seit einiger Zeit relativ offen den Globalismus und flirtet auch hinter mal mehr, mal weniger vorgehaltener Hand mit dem Prinzip der Nation – zumindest auf einer abstrakten Ebene.

Man könnte also meinen, dass die Redaktion zumindest hier etwas Vorarbeit leisten will, um den wahnwitzigen Vorwurf, die Kritik an real existierenden kapitalistischen Ent-Grenzungen sei stets ressentimentgetrieben, zu entkräften. Aber nein: Anstatt dergestalt in eigener Sache zu argumentieren, weist man daraufhin, dass das Gerede vom “strukturellen Antisemitismus” bloß den Blick für den wahren Antisemitismus versperre. Natürlich können Linke hier eine abgehalfterte Inszenierung wittern und sogleich vermuten, dass es sich um ein rhetorisches Manöver der Redaktion handelt, um den unliebsamen Vorwurf auf seinem eigenen moralischen Felde zu schlagen und somit den eigenen Antiglobalismus vorausschauend gegen ihn zu wappnen. Doch damit liegen sie falsch – die Bahamas und viele ihrer Leser denken wirklich so! Sie suspendieren tatsächlich jedes Eigeninteresse, um sich voll und ganz dem Kampf gegen den Antisemitismus zu widmen. Exkursorisch müssen wir deshalb im Folgenden auf dieses Thema eingehen.

Antisemitismus für Einsteiger

Interessanterweise schafft man es auf den Bahamas auch Jahrzehnte, nachdem die relevanten Texte zu diesem Thema veröffentlicht wurden, noch immer nicht, das Phänomen des modernen Antisemitismus eindeutig zu bestimmen. Dabei ist es wirklich nicht sonderlich kompliziert. Zwei Denkschritte reichen aus:

Der vormoderne Antijudaismus war im Wesentlichen ein Gemenge aus christlicher Kritik an der jüdischen Religion, plebejischem Zorn auf die middleman minority und misstrauischem Neid auf die gruppenselektiv begründete höhere Intelligenz von Ashkenasim im Vergleich zu nicht-jüdischen Europäern. Vergleichbare psychosoziale Ressentiments können wir auch heute überall dort beobachten, wo ethnokulturell voneinander abgrenzbare Gruppen mit relevant heterogener durchschnittlicher Intelligenz beisammen leben.

Diese Realität konnte Justus Wertmüller persönlich 2010 in Bezug auf den Sarrazin-Komplex nicht verleugnen, wenngleich er ihr in typisch linker Manier die Relevanz absprach: Er gestand das Faktum der divergierenden Intelligenz zwischen Gruppen ein, um dieselbe daraufhin als schlechte, weil marktkonforme Kenngröße zu verwerfen. Aus kapitalismuskritischer Perspektive können wir durchaus mitgehen: Dem Finanzbeamten Sarrazin lag tatsächlich primär das Wohl der Wirtschaft am Herzen, weshalb seine Kritik an der demographischen Entwicklung im Wesentlichen auf vermehrte Zuwanderung intelligenter – sprich: produktiver – Arbeitskräfte abzielt. Dies ändert jedoch nichts an der Tatsache, dass die Probleme, die die multiethnische Gesellschaft schon prinzipiell mit sich bringt, durch divergierende Intelligenz noch verschärft werden. Nicht zuletzt aus ihr speisten sich der Hass und das Ressentiment gegen die europäischen Juden des Mittelalters, nicht zuletzt aus ihr speist sich heute die Dämonisierung weißer Amerikaner.

Der moderne Antisemitismus, insbesondere seine nationalsozialistische Ausprägung, zeichnete sich demgegenüber wie jede Erscheinungsform der Moderne durch eine instrumentell-rationale Zuspitzung und Verabsolutierung all jener historischer Entwicklungstendenzen aus, bis hin zur Barbarei der biologisch durchgeführten Realabstraktion als moderner Wiederkehr des Pogroms – und das ganz unabhängig von den forensischen Details ihrer Ausmaße. Das hatte Robert Kurz ebenso gut verstanden wie Theodor Adorno, und auch Joachim Bruhn war insofern neoreaktionär, als für ihn die Geschichte dessen, was deutsch ist, mit der Geburt der Menschenrechte aus dem Geist der kapitalistischen Moderne begann.

Sprung über den Schatten

Wer diese Realität intuitiv begreift, aber nicht den Mut besitzt, darüber hinwegzuspringen und nach vorne zu schauen, der landet in der Sackgasse der Ideologiekritik. Oder anders ausgedrückt: Wer den Materialismus ernst nimmt, ohne zum Marxisten verkommen zu wollen, kann sich dem Sokushinbutsu negativer Dialektik hingeben und ein radikales Nein zur Welt finden. Er kann aber auch kehrt machen und das historisch gewachsene menschliche Substrat vor seiner postmodernen Auflösung bewahren. Das heißt konkret, anstatt einem radikalen Nein zur Welt ein ebenso radikales Ja zu sich selbst zu finden.

Dass Einsicht der erste Schritt zur Besserung ist, wusste schon der christliche Europäer und fröhliche Wissenschaftler Theodor Adorno

(CC BY-SA 3.0© Jeremy Shapiro)

Auf den Bahamas findet man ein unbedingtes Ja hingegen seit eh und je nur zu Israel, weshalb der linke Vorwurf des unbewusst-projektiven Nationalismus von Anfang zutreffend war. Nur ertönte jener Vorwurf selbstverständlich stets unter dem altlinken Paradigma, dass der eigentliche Kampf derjenige zwischen Arbeit und Kapital, zwischen Ausgebeuteten und Ausbeutern und folglich der Nationalismus nur ein Mittel zur Aufrechterhaltung falscher Verhältnisse sei. Das mag aus marxistischer Sicht im frühen 20. Jahrhundert in Europa der Fall gewesen sein, denken wir uns, und widmen uns wieder der Realität, in der ein demographisch sterbendes Europa der Bevölkerungsexplosion in Afrika und Asien blind und taub entgegentaumelt. In der Bahamas sieht man dies durchaus und spürt auch einen Willen, sich dem drohenden Chaos in den Weg zu stellen – doch weil man, um dem Unheil etwas entgegenzusetzen, das universalistische Dogma von der eigenen Ortlosigkeit – Selbstlosigkeit – überwinden müsste, kann man sich eben doch nur zu einem Bekenntnis zur israelischen Grenzmauer durchringen.

Holzwege

In diesem Sinne eigentlich richtig, aber eben fundamental verschoben ist so einiges bei der Bahamas, weshalb man noch immer an der grundsätzlichen Fehleinschätzung des Nahostkonfliktes als ewig sistiertem Pogrom anstatt als zeitgemäßem Stammeskrieg festhält, autochthon-europäische Identitätspolitik als Bestandteil der Postmoderne missinterpretiert und seitenweise Elogien auf die zierlichen Kapitel abgebrannter Kathedralen und die sozioökonomischen Umstände ihrer Erbauung abdruckt, ohne der Tatsache, dass zwischen den Franzosen des 12. und denen des 21. Jahrhunderts nicht nur ein kulturelles und architektonisches, sondern auch ein sehr konkretes genetisches Abstammungsverhältnis besteht, auch nur ein Wort zu widmen.

Daher wundert es auch nicht weiter, dass der Rest des Editorials sich einem richtigen Problem aus falscher Perspektive widmet: Wer keinen festen Standpunkt in der Welt einnehmen will, muss seinen Gegner auf glattem Parkett zur Strecke bringen. Der Gegner ist selbstverständlich der Islam, und diesem will man nun einmal mehr nachweisen, dass er der wahre Erbe des Nationalsozialismus sei, der Kampf gegen ihn folglich der wahre Antifaschismus. Wir hören unsere Leser an dieser Stelle schon resigniert ausatmen, denn diese Narrative kennen wir zur Genüge. Doch insbesondere denen, die mit der Theorieproduktion der Bahamas nicht bewandert sind, müssen wir an dieser Stelle versichern: Es handelt sich bei ihren Redakteuren nicht um die üblichen vertrottelten liberalkonservativen Boomer, sondern größtenteils um wache, genuin tiefschürfende Denker. Die Islamkritik der Bahamas ist folglich nicht einfach von einem verdrucksten Patriotismus oder einer unreflektierten Angst motiviert, sondern fußt auf einem grundsätzlichen falschen Axiom: Dem eurozentrischen Universalismus.

Die postmarxistische Komfortzone

Trotz ihrem antilinken Image geht die Bahamas-Redaktion nämlich davon aus, dass alle Menschen grundsätzlich gleich und zivilisationsfähig sind, beziehungsweise es sein könnten, wenn nicht wirtschaftliche – also letztlich menschengemachte – Zwänge sie in einem Zustand der Unvernunft fesselten. Weil dieser marxistische Fortschrittsglaube sich jedoch mit der eigenen neurotischen Fixierung auf den Holocaust beißt, meint man in einer aus denselben materiellen Zwängen entsprungenen ideologischen Totalität den eigentlichen Gegner ausgemacht zu haben: Der Wahn, der den Verhältnissen entspringt, ist es, der die Menschen davon abhält, in freier Assoziation Kathedralen von Notre Damme bis Mogadishu zu errichten, und der sie stattdessen dazu verleitet, ihre jeweiligen aus dem kapitalistischen Verwertungszwang entspringenden Vernichtungswünsche historisch auf die Juden, in der postnationalen Welt jedoch zunehmend auf den vermeintlich letzten Nationalstaat Israel zu projizieren. Der Kampf gegen den Antisemitismus, dessen Zentrum sie heute im Herzen der islamischen Religion verorten, ist folglich ein revolutionärer Kampf für eine befreite, glückliche Welt – für ein Paradies auf Erden.

In diesem säkularisierten Judentum sehen sie sich als die wahren Erben Karl Marx’ und Theodor Adornos, und darin möchte man ihnen gerne Recht geben. Das ändert aber nichts daran, dass es völlig realitätsfern ist, im Angesicht der demographischen Tendenzen an einem Weltbild festzuhalten, dass von und für Europäer zu einer Zeit geschaffen wurde, als der kapitalistische Vorsprung der westeuropäischen Nationen bei allen progressiv denkenden Menschen den Anschein erwecken musste, dass die ganze Erde zu einem großen Europa würde. Reality Check: Im Jahre 2050 werden People of Color die Mehrheit in den USA stellen und die Gesamtbevölkerung Europas – inklusive allochthoner Volksgruppen – sieben Prozent der Weltbevölkerung ausmachen. Die völlig ahistorische und schon proportional unmögliche Phantasie einer umfassenden ethnokulturellen Assimilation beiseite, müssen wir angesichts dieser Entwicklung konstatieren: Nicht Europa hat sich verallgemeinert, sondern ausschließlich die instrumentelle Vernunft kapitalistischer Akkumulation und technologischen Fortschritts. Es hätte auch gar nicht anders kommen können: Im Gegensatz zu Letzterem ist Europa nämlich keine Idee und kein kontingentes Phänomen, sondern ein Erdteil mit einer historisch gewachsenen, einmaligen und nicht beliebig austauschbaren Bevölkerung.

Paradigmenwechsel

Denn wie das Kapital am Ende des Tages materiellen Reichtum nicht einfach erschaffen kann, sondern ihn real existierender Arbeitskraft und volatiler Natur stets abpressen muss, kann es sein flexibles Humankapital ebenso wenig ex nihilo setzen, sondern nur formen und im Zweifel durch neues ersetzen. Diesen Prozess erleben wir, und von ihm sprechen wir, wenn wir dem Globalismus, den Anywheres, dem “postmodernen Kapitalismus” etc. die Identität, die Somewheres und die gewachsenen menschlichen Verhältnisse Familie, Kultur und Volk gegenüberstellen. Und dabei handelt es sich bei Gott nicht um die Aufwärmung irgendeiner modernen Ideologie oder irgendeines Irredentismus, sondern schlicht um den Willen einer jungen Generation, eine Zukunft als souveräne Nation zu erleben, statt als atomisierte Konsumsklaven globaler Technologiekonzerne zwischen archaisch denkenden und fühlenden, uns feindlich gesinnten Gruppen aufgerieben zu werden.

Es wäre schlicht absurd und definitiv ein Symptom tiefer seelischer Vernarbung, dieses grundlegende menschliche Bedürfnis im Falle der Juden und Israels bedingungslos zu vertreten und es zugleich den Angehörigen des eigenen Volkes vorenthalten zu wollen. Aber so weit geht man bei der Bahamas auch gar nicht. Im Gegenteil; man erkennt durchaus die Verlogenheit der Linken, insbesondere der Antideutschen, die tatsächlich diese Doppelmoral kultivieren und dafür seit einigen Jahren mit Karriereerfolgen und Publikationsverträgen belohnt werden. Doch man tut auch nichts dagegen, außer hin und wieder einen Verweis auf Renaud Camus in den Fußnoten zu verstecken oder dem österreichischen Staatsfeind Nr. 1 Martin Sellner in überlegenem Duktus Harmlosigkeit zu attestieren. Im Spiegelgefecht gegen die Muslimbruderschaft und mit ihr paktierende Genderfeminist*innen täuscht man sich mutige Wirkmächtigkeit vor und wünscht sich, ideologiekritischer Vorkämpfer einer zivilisatorischen Achse von John Bolton über Richard Grenell bis hin zu Benjamin Netanyahu zu sein. Nur sind Erstere im Zuge von Trumps intensivierter America First – Politik rausgeflogen und Letzterer kümmert sich weniger um den globalen Islam als um eine Normalisierung der Verhältnisse mit den wahhabistischen Golfstaaten.

Und das ist aus deren jeweiliger Perspektive auch vollkommen nachvollziehbar, nur müssen wir als Deutsche in Deutschland eben für eine Politik eintreten, die mit derselben Selbstverständlichkeit die Interessen des deutschen Volkes in den Mittelpunkt stellt. Und damit kann zum jetzigen Zeitpunkt ebenso wenig eine EU-Exportdominanz gemeint sein wie irgendwelche imperialistischen Träume: Es geht vor allem um die Bewahrung der Deutschen als souveräne und ethnokulturell relativ homogene Volksgruppe auf deutschem Territorium sowie um eine europäische Abschottungspolitik gegen den anwachsenden Migrationsdruck aus der Dritten Welt. Alle anderen Fragen der Ausrichtung deutscher Politik müssen hinter dem Erhalt des Staatsvolkes in seiner historisch gewordenen Besonderheit zurücktreten. Konkrete Ansätze für eine entsprechende Politik finden sich etwa bei Viktor Orbáns Familienreform und hier.

Interventionistische Rechte

Und gerade für einen solchen Paradigmenwechsel braucht es eine dissident-konservative intellektuelle Elite, wie sie unter anderem die Zeitschrift Bahamas seit Jahren um sich kultiviert. Nur muss diese anfangen, sich theoretisch – und letztlich auch praktisch – nach rechts zu öffnen und es sich nicht länger mit ambivalenter Distanz zwischen, nein, über den Stühlen gemütlich zu machen. Intellektuell anspruchsvolle Einstiege in ein neurechtes Denken, das entgegen der Volker Weißschen Verleumdung keineswegs eine unkritische Neuauflage der alten Konservativen Revolution darstellt, finden sich unter anderem bei Rolf Peter Sieferle (Finis Germania, Epochenwechsel), Renaud Camus (Revolte gegen den Großen Austausch), Benedikt Kaiser (Solidarischer Patriotismus, konflikt-Besprechung hier), Martin Lichtmesz (Ethnopluralismus), oder auch in unseren Lektüren der linken Theoretiker Ernesto Laclau und Louis Althusser.

Man muss sich aber bewusst sein, dass man sich damit erbitterte Feinde machen wird. Die ganze Wahrheit zu sagen hat nämlich den unangenehmen Nebeneffekt, dass man von der Linken und ihren Anhängern nicht mehr als nervige Diskursbelästigung registriert wird, die man aus dem Conne Island auslädt und über die man zickige jungle world – Kolumnen veröffentlicht. Stattdessen muss man damit rechnen, körperlichen und anderen Übergriffen von Antifa-Banden ausgesetzt zu sein und in den Medien tagein tagaus als Nationalsozialist, Terrorsympathisant und ähnliches diffamiert zu werden. Es ist eine Tatsache: Die linke Intelligentsia würde neurechte Dissidenten am liebsten in Umerziehungslager stecken und dort mit weiblichen Hormonen behandeln, bis ihr Widerstandswille gebrochen ist. Solange sie dies nicht vermag, beschränken sich ihre Anhänger auf öffentliche Diffamierungen und Bloßstellungen, nächtliche Sachbeschädigungen und feige Gruppenangriffe, bei denen ohne Rücksicht auf Leib und Leben zugeschlagen wird. Und obgleich es sich bei ihrer überwiegenden Mehrheit um feige Schwächlinge handelt, darf man sich nicht effektiv gegen sie zur Wehr setzen, unter der Strafandrohung, sonst als rechtsextremer Gewalttäter in eine Statistik und im schlimmsten Falle in eine Gefängniszelle einzugehen.

Wenn man also im Bahamas-Umfeld zwar den Willen zur Wahrheit aber nicht den Mumm hat, für diese Wahrheit auch einzustehen und sich in der echten Welt gerade zu machen, können wir das verstehen. Bleibt bei Euren abendlichen Kneipengängen und mokiert Euch über safe spaces, imaginiert Euch auf der Seite einer abstrakten Vernunft im Kampf gegen die deutsche Gesamtscheiße, die Ihr zwar nicht so betitelt, die Ihr aber de facto mit Eurer Nicht- bzw. Fremdpositionierung in deutschen Angelegenheiten beschwört, und oszilliert weiter zwischen softsozialistischen Fortschrittshoffnungen und Michael Stürzenbergesquer Islamhassliebe.

Kurz: Macht es Euch im ideologiekritischen Ghetto bequem und hofft darauf, dass man Euch auf individuell schmerzlose Weise als Subjekt aus der Weltgeschichte wird austreten lassen.

  1. Ich bin froh, daß der Artikel doch diesen Charakter annahm… die Telegram-Ankündigung wunderte mich:
    “Ursprünglich aus dem ultralinken Umfeld der K-Gruppen stammend, hat die Bahamas über nunmehr 25 Jahre einen steten Rechtsruck vollzogen. Angesichts gegenwärtiger Entwicklungen hoffen wir, dass sie den Schritt ins neurechte Milieu wagt. ”

    Mit “Bahamas” assoziiere ich… ja, pseudo-ehrlichen Antimohammedanismus, d.h. also eben nur, weil die ja bös zu den lieben Juden sind, sowie assoziiere ich den üblichen anti-deutschen Selbsthaß… bzw… schwurbel eh egal… also man darf oder so deutsch sein wenn das eigene Leben dem Leben der Juden geweiht ist oder so blah…. also kurzum die übliche Bande feiger Hosenscheißer, Unterwerfer (surrender monkeys)… wahrlich ich wundere mich, warum Solche irgendwie mit positiven Eigenschaftswörtern wie “intelligent”, “tiefschürfend”, in Verbindung gebracht werden. Die Verbündete… bruah ha ha… Aber der Artikel (durchgebrowsed) läuft ja letztlich genau auf das hinaus, was meine Sicht schon war, es hat sich also dort nichts geändert, ich kann mich bestätigt fühlen… also ich hab eh keine Ahnung, allenfalls so aus der Ferne bißchen was mitbekommen, was ja auch bez. solchem Klientel ganz ausreicht.

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