Beckamp: »Abschieben schafft Wohnraum«

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Roger Beckamp bekannt für seine Reden im Landtag Nordrhein-Westfalens hat letzte Woche seinen ersten Redebeitrag im Deutschen Bundestag gehalten und dabei einen guten Start hingelegt.

Am 13. Januar hielt der Rechtsanwalt und Immobilienökonom Roger Beckamp (AfD) seine erste Rede als Abgeordneter im Deutschen Bundestag. Und diese ist hatte es direkt in sich – so merkte der SPD-Mann Bernhard Daldrup im Anschluss offenbar getroffen und wütend an, dass er auch außerhalb von Corona-Zeiten darauf verzichten würde, Beckamp die Hand zu reichen.

Der Satz »Wir haben Platz« ist eine Lüge – eine Lüge zu Lasten aller Einheimischen in diesem Land die nicht das Einkommen eines Abgeordneten haben – wer das dennoch behauptet ist ein Wohnungsnot-Ursachenleugner und Teil des Problems!

Roger Beckamp, 14.01.2022

Mit der Neuschöpfung Wohnungsnot-Ursachenleugner, der die absurde Bezeichnung Oppositioneller als »Klimaleugner«, »Coronaleugner« etc. aufs Korn nimmt, fasste Beckamp zusammen, was die Regierungsparteien und die Scheinopposition nicht wahrhaben wollen: Die Marktmechanismen von Angebot und Nachfrage greifen auch auf dem Wohnungsmarkt. Wenn Baukosten und Mieten steigen, deutet dies auf einen konkreten, real existierenden Mangel, den die Bürger bei der Wohnungssuche im eigenen Leben spüren. Und woran liegt dieser Mangel an bezahlbarem Wohnraum, vor allem in Ballungszentren? Eine der eminentesten und offensichtlichsten Ursachen, die besonders das untere Preissegment betrifft, ist die Flutung des Wohnungsmarktes mit Nachfrage.

Warum schießt die Nachfrage seit einigen Jahren durch die Decke? Beckamp, der jahrelange Berufserfahrung im Immobilien-, Bau- und Mietrecht vorweisen kann, nennt drei Gründe: Zum einen sinkt die Anzahl der Familien- und steigt die Anzahl der Einpersonenhaushalte. Viele kleine Haushalte steigern nicht nur die Anzahl der nachgefragten Wohnungen, sondern behausen diese auch ineffizienter, sodass die benötigte Quadratmeterzahl pro Kopf steigt. Neben dieser gesellschaftlichen Vereinzelung sieht Beckamp als zweite große Ursache die Binnenwanderung in die Städte und Wachstumsregionen – eine fundamentale Entwicklung, die u.a. auf den Strukturverlust im ländlichen Raum zurückzuführen ist. An beiden diesen Faktoren, so Beckamp, könne eine Regierung kurzfristig nichts ändern: Es handelt sich um große gesellschaftliche Trends, die nur langfristig angegangen werden können.

Der dritte Faktor jedoch ist laut Beckamp eine »Ursache, die die Politik schnell regeln könnte, aber lauthals verschweigt. Es ist der Elefant im Raum: Die Masseneinwanderung seit 2015.« Die Feststellung, dass mehr Menschen im Land eine höhere Nachfrage nach Wohnraum bedeuten, schein im Plenarsaal allerdings vonseiten der AfD-Fraktion akzeptiert zu werden – die üblichen Politiker hüllten in Schweigen und blickten betreten nach unten. Vor allem Beckamps Betonung, dass besonders die autochthonen Geringverdiener durch linke Migrationspolitik in Mitleidenschaft gezogen werden.

Um seine Darstellung dieser Ursachen zu untermauern, zitierte Beckamp Veröffentlichungen diverser Mainstream-Medien sowie Fachartikel, die genau belegen, dass Städte und Kommunen besonders wegen des Zuzugs von u.a. afghanischen Zuwanderern in Wohnraummangel geraten:

»Der Kampf um Wohnraum findet folglich im unteren Segment statt – dort, wo Migranten auf einheimische Treffen.« Und das beruhigt und freut den grünen Migrationssüchtigen und die Besserverdiener von CDU und FDP, denn diese müssen all das in ihren Rotweinvierteln der Städte eben nicht erdulden – weil sie da nicht wohnen, wo die Menschen hinkommen.

Roger Beckamp, 14.01.2022

Für all diese Erkenntnisse müsse man kein Experte sein: Der Satz »Wir haben Platz« sei eine offensichtliche Lüge. Die einzigen, die gerade etwas für den deutschen Wohnungsmarkt tun, seien die Polen mit der Grenzpolitik an ihrer Ostgrenze. Die Ampel, so schloss Beckamp, solle sich diesem Vorbild annehmen, »indem Sie zunächst etwa die 300.000 ausreisepflichtigen Ausländer abschieben. Abschieben schafft Wohnraum!«

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