AfD Thüringen – Angriff auf Wahlkreisbüro in Eisenach

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Die AfD hält einen traurigen Rekord: Ihre Mitglieder und Objekte werden am meisten im Vergleich zu anderen Parteien angegriffen. Nun hat es auch das Wahlkreisbüro des Landessprecher der AfD Thüringen getroffen.

Relativ unauffällig liegt das Wahlkreisbüro des Juristen und Landtagsabgeordneten Stefan Möllers im südlichen Eisenach an einer Nebenstraße; in der direkten Umgebung befindet sich ein Gymnasium und eine Brauerei – ein bürgerliches und ruhiges Viertel, könnte man meinen. Die meisten Menschen werden wahrscheinlich das Büro höchstens auf dem Weg zum Stadtpark am Rande wahrnehmen, da die zwei großen Fenster mit dem Schriftzug „Bürgerbüro” nicht allzu Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Das Büro selbst ist zweckorientiert und unspektakulär eingerichtet. Eigentlich sollte sich niemand an diesem Büro wirklich stören können.

Eine Anzahl von unbekannten Tätern sah das jedoch anders: In der Nacht von Samstag auf Sonntag haben die anonymen Randalierer mit Pflastersteinen auf die große Scheibe eingeschlagen. Das Ergebnis sind zehn Löcher, sodass die Scheiben ausgewechselt werden müssen. Ärgerlich, jedoch nur ein Sachschaden. Die Partei ist da mehr gewohnt, wenn man die Angriffe auf die Bundestagsabgeordneten Karsten Hilse und Kay Gottschalk bedenkt.

Anonym und in der Dunkelheit schlug man zu: Das Ergebnis.
In das Büro einzubrechen war wohl nicht die Absicht. Oder war die Scheibe zu stark?

Stefan Möller hat sich in einer Pressemitteilung zum Angriff folgendermaßen geäußert:

Zum Staatsfeind wird man nicht, indem man Wahlkreisbüros zerstört. Man muss schon gegen Impfzwang & Kriegstreiberei sein, nur zwei Geschlechter kennen oder der Meinung sein, dass es so etwas wie ein deutsches Volk gibt – und dieses auch noch für schützenswert halten. Insofern habe ich am Wochenende vom Vorfeld der Regierungskoalition an meinem Wahlkreisbüro die Bestätigung bekommen, ein Staatsfeind zu sein.

Stefan Möller, 26.04.2022

Obwohl nur ein Sachschaden entstand, ist dieser Angriff ein Signal für eine weitere Eskalation. Die Polizei und die Politik müssen endlich mit ihren Relativierungen linker Gewalt aufhören und dieses Problem angehen.

Wenn das Vorfeld der selbsternannten „Demokraten” ihr Verständnis von Toleranz, politischer Vielfalt und Demokratie mit Pflastersteinen verdeutlichen, dann befindet man sich 2022 in Thüringen. Wer Steine schmeißt, dem fehlen längst jegliche Argumente gegen Positionen der AfD. Es bleibt aus einer patriotischen Perspektive zu hoffen, dass sich die AfD in Thüringen nicht einschüchtern lässt, um weiterhin ihre Positionen zu vertreten und den Meinungskorridor offen zuhalten.

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